Messer-Alarm im Urlaubs-Paradies: Italien hat Angst um deutsche Urlauber
Ein Beitrag von
- Der beliebte Urlaubsort Lignano in Italien wurde in den vergangenen Wochen durch mehrere Messerattacken erschüttert.
- Die Opfer der Angriffe mussten notversorgt werden, und in einem Fall wurde ein Opfer lebensbedrohlich verletzt.
- Der Tourismusverband warnt vor ausbleibenden Buchungen und die örtlichen Behörden planen, das Polizeiaufgebot zu verstärken.
Ein Paradies wird zum Schauplatz der Gewalt
Lignano, ein beliebter Urlaubsort an der italienischen Adria-Küste, ist bekannt für seine Sonne, das Meer und das gute Essen. Doch in den letzten Wochen wurde das Paradies nördlich von Venedig von einer Welle der Gewalt erschüttert. Mehrere Messerattacken haben die Urlauber und Einheimischen in Angst und Schrecken versetzt. Die idyllische Atmosphäre des Ortes wurde durch die brutalen Angriffe stark getrübt.
Angriffe erschüttern die Urlaubsidylle
Im Juni kam es zu mehreren Gewalttaten in Lignano. Laut der österreichischen Zeitung Heute gab es allein drei Angriffe mit Messern. Einer dieser Angriffe ereignete sich am 2. Juni, als mehrere Jugendliche versuchten, am Strand einer anderen Gruppe ihre Pizzen zu stehlen. Die Jugendlichen griffen ihre Opfer an, bis eine Person ein Messer zog und einen Jugendlichen am Oberschenkel verletzte. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen.
Am darauffolgenden Tag gab es bereits die nächste Auseinandersetzung mit Jugendlichen. Diese forderten offenbar eine Gruppe auf, ihnen Bier zu geben. Auch hier wurde im Verlauf des Geschehens ein Messer gezückt …

Die Folgen der Gewalt
Die Gewalttaten haben nicht nur die Urlauber, sondern auch die Einheimischen und die Tourismusbranche in Lignano erschüttert. Der Tourismusverband warnt vor ausbleibenden Hotelbuchungen.
In Reaktion auf die jüngsten Gewalttaten haben die Behörden in Lignano angekündigt, die Sicherheitsmaßnahmen zu verschärfen. Der Präfekt von Udine, Massimo Marchesiello, forderte eine konkrete Verordnung der Gemeindeverwaltung zum Kampf gegen den Alkoholmissbrauch. Die Dienstzeiten der örtlichen Polizei sollen an den vier Tagen ausgeweitet werden, und eine verstärkte Präsenz der Ordnungskräfte soll durch einen aufgestockten Sicherheitsdienst vor Ort unterstützt werden. Marchesiello betonte, dass „das Engagement aller maximal sein wird, damit das respektlose Verhalten einiger weniger dem Image der Stadt nicht schadet“.

Die Auswirkungen auf den Tourismus
Die Gewalttaten und die daraus resultierenden Sicherheitsmaßnahmen haben auch Auswirkungen auf den Tourismus in Lignano. Der Badeort erwartet dieses Jahr mit neuen Maßnahmen gegen die feierfreudigen Touristenmassen. Um Schaumpartys zu verhindern, wurden zuletzt Brunnen im Zentrum von Lignano Sabbiadoro trocken gelegt. Sicherheitskräfte patrouillierten am Strand.
Mehr NIUS:
Erste islamische Fakultät Europas in Münster gegründet
Vor einer Woche wurde es fertig: Unbekannte beschmieren Ludwig-II.-Denkmal
Party-Patriotismus zur WM: „Deutschlandflaggen sind hier verboten“
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Mehr NIUS:
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Burgerladen wird angefeindet, weil er kein Halal-Fleisch verkauft
„Du schreibst zum Beispiel auch mehr Hassmails bei Hitze“: Moderator Eckart von Hirschhausen drückt der WM seine Klima-Agenda auf
Weil sie Araber und Türken als „größte Gefahr” für Juden bezeichnete: Kölner Theater sagt Auftritt von Autorin Mirna Funk ab
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare