Nach Gewalt-Vorwürfen: Jetzt prüft der NDR den Schweiger-Tatort
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- Der NDR hat auf Vorwürfe gegen Schauspieler Til Schweiger reagiert.
- Schweiger wird Fehlverhalten am Set vorgeworfen.
- Der NDR will daher alle Tatort-Produktionen mit Schweiger sorgfältig prüfen.
Schweiger-Tatorte versprachen Aufmerksamkeit, die TV-Quoten der vom NDR produzierten Filme konnten sich jedes Mal sehen lassen. Seit dem Start der Zusammenarbeit zeigte das Erste in den vergangenen zehn Jahren sechs Tatort-Produktionen mit Til Schweiger, die letzte davon am 5. Januar 2020 unter dem Titel „Tschill Out“. Seitdem herrscht Sendepause.
Jetzt steht Schweiger nach einem Bericht des Spiegel vom vergangenen Freitag unter Druck. Ihm wird Gewalt am Set vorgeworfen, es geht um Alkoholmissbrauch. Zahlreiche Filmschaffende sprechen von einem Klima der Angst. Schweiger schweigt dazu.

Der NDR nicht. „In diesem und im nächsten Jahr sind keine weiteren 'Tatorte' mit Til Schweiger geplant“, heißt es. Der Vertrag mit Til Schweiger ruht aber nur, es stehen noch mindestens zwei Filmprojekte aus. Im Jahr 2015 hatte sich der NDR mit Schweiger auf eine Vertragsverlängerung geeinigt.
Dennoch: „Die erhobenen Vorwürfe haben wir wahrgenommen und uns diesbezüglich mit den in der Vergangenheit beteiligten Produktionsfirmen, die im Auftrag des NDR mit Til Schweiger für den 'Tatort' zusammengearbeitet haben, in Verbindung gesetzt“, erklärt der NDR t-online auf Nachfrage und fügt hinzu: „Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.“
Heißt: Der NDR nimmt die Schweiger-Tatorte noch mal ganz genau unter die Lupe...
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