Nach Kettensägen-Attacke: Jetzt kommt's dicke für Jens Lehmann
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Dass diese Aktion nicht folgenlos bleiben konnte, war irgendwie klar...
Laut Süddeutscher Zeitung wird der ehemalige Fußballspieler Jens Lehmann wegen illegaler Abholzung am Starnberger See angeklagt. Lehmann soll mit einer Motorsäge in einem geschützten Waldgebiet des Starnberger Sees Bäume gefällt haben, um Platz für den Bau einer Garage zu schaffen.
Die Staatsanwaltschaft wirft Lehmann vor, gegen das Naturschutzgesetz verstoßen zu haben. Die Abholzung habe in einem Waldabschnitt stattgefunden, der als „Biotopverbundfläche“ geschützt ist und wichtige Funktionen für den Artenschutz erfüllt. Dieser Vorwurf wird durch Zeugenaussagen und Fotos unterstützt, die von einem Augenzeugen gemacht wurden.
Lehmann schweigt
Die Anklage basiert auch auf einem Gutachten, das bestätigt, dass Lehmann für die illegale Abholzung verantwortlich ist. Sollte er schuldig gesprochen werden, droht ihm eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.
Jens Lehmann selbst hat bisher keine Stellungnahme zu den Anschuldigungen abgegeben. Sein Anwalt gab jedoch an, dass Lehmann mit den Behörden kooperiert und die Angelegenheit ernst nehme.
Die illegale Abholzung von Bäumen im geschützten Waldgebiet des Starnberger Sees durch Jens Lehmann hat öffentliche Empörung und Diskussionen ausgelöst. Naturschutzverbände fordern strengere Maßnahmen gegen Umweltverstöße und eine angemessene Bestrafung für solche Taten.
Die Auswirkungen der Anklage auf Lehmanns Ruf und Fußballer-Erbe sind derzeit noch unklar – hilfreich ist sie aber sicher nicht.
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