Nach Polen, Ungarn und Slowakei: Nun verbietet auch Bulgarien nicht-heterosexuelle Botschaften an Schulen
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Während in Westeuropa Geschlechter-Konzepte jeden Tag auf den Kopf gestellt werden, positionieren sich die osteuropäischen Länder zunehmend traditionell. Nach Ungarn, Polen und der Slowakei verbietet nun auch Bulgarien Werbung für „nicht-traditionelle sexuelle Orientierung“ an Schulen.
Am Mittwoch verabschiedete das Land ein Gesetz im Schnellverfahren. Dieses greift für Schulen und Vorschulen und untersagt das Verbreiten von Themen rund um sexuelle Selbstbestimmung, sofern sie vom Geburtsgeschlecht abweicht.
Kritik aus der LGBTQI+-Gemeinde
In der bulgarischen Hauptstadt Sofia gab es anschließend Proteste der LGBTQI+-Gemeinde. Einige kritisierten, das Land würde damit den „Weg Russlands“ gehen. Dort sind die Rechte von Schwulen, Lesben und „queeren“ Menschen sehr eingeschränkt.
Die Gesetzesnovelle wurde von der nationalistischen Partei „Wiedergeburt“ ins Parlament eingebracht. Und unterstützt von, unter anderem, den Sozialisten, der populistischen Partei ITN und der Türkenpartei DPS.
Insgesamt stimmten 159 Abgeordnete für das neue Gesetz. 22 Abgeordnete dagegen.
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