„Frohe Festtage“: NATO streicht Weihnachten aus Gruß-Video
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Ein Video der NATO auf der Plattform X (Twitter) wünscht „frohe Festtage“ – obwohl Weihnachten gemeint sein dürfte.
Dezember 1995, ein weihnachtlich geschmücktes Haus in Schweden. Drinnen ist Bescherung, ein kleines Mädchen bekommt das Modell eines Kampfflugzeugs geschenkt und ist happy damit. Schnitt. 25 Jahre später: Das Mädchen ist jetzt Kampfpilotin bei der schwedischen Luftwaffe. Der Vater schaut in den Himmel, wo ein Dutzend Jets in angedeuteter Weihnachtsbaum-Formation düsen. Im Spind der jungen Frau steht das „Kriegsspielzeug“ von früher.
Nur: Warum nicht Merry Christmas, Frohe Weihnachten, Buon Natale, Feliz Navidad? Wenn das westliche Verteidigungsbündnis uns verteidigt, warum dann nicht auch unsere Werte und Traditionen? Bis auf die muslimische Türkei gehören der NATO nur christliche Länder an. Hätten sich die Türken ausgegrenzt gefühlt, wenn das Bündnis „Frohe Weihnachten“ gewünscht hätte? Wohl kaum, schließlich wünschen ja „wir alle bei der NATO“ frohe Festtage.
Weihnachten, das besonders für die Traditionen des christlichen Kulturkreises steht, kommt explizit nicht im „Festtagsgruß“ vor. Schade, dass man sich hier, wie bei „Wintermärkten“, ins Ungefähre flüchtet – warum auch immer.
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