Neue Studie zeigt, was Grüne und AfD gemeinsam haben
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Zwei Parteien, die verschiedener nicht sein könnten – sind wohl doch nicht so verschieden.
Laut einer neuen Studie des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt vereint die Grünen und die AfD vor allem eines: die Abschottung gegenüber Andersdenkenden.
Homogene Netzwerke
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich Extreme, egal ob aus dem linken oder rechten Spektrum, am Ende annähern und gleichen. So würden laut der Studie 50 Prozent der potenziellen Grünen-Wähler und 62 Prozent der potenziellen AfD-Wähler in einem politisch gleichgesinnten Bekanntenkreis leben. Unter den potenziellen Grünen-Wählern hätten sogar 62 Prozent politisch homogene Netzwerke.
Extreme Polarisierung bei den Themen Migration und Klimawandel
Immer wieder wird die Frage der gesellschaftlichen Spaltung in Deutschland diskutiert. Erst im Juli veröffentlichte die Technische Universität Berlin eine Untersuchung dazu. Heraus kam, dass etwa 20 Prozent der Bevölkerung extrem polarisiert ist. Besonders die Themen Migration und Klimawandel und der Umgang damit würden zu Spaltungen führen.

Der Soziologe Olaf Groh-Samberg
Der Soziologe und Sprecher des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Olaf Groh-Samberg, prognostiziert, dass die kommenden Jahre eine Herausforderung würden.
Potenzial, um wieder zueinander zu finden, sieht er in der Stadtplanung. Es müsse künftig verhindert werden, dass Gruppen vollkommen isoliert voreinander leben. Auch das im Raum stehende soziale Pflichtjahr könnte laut Groh-Samberg als Instrument für den gesellschaftlichen Frieden dienen.
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