Neue Zahlen aus Köln: Großteil des Judenhasses 2023 kam von Linken
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Diese Studie lässt aufhorchen!
Die „Fachstelle gegen Antisemitismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln“ veröffentlichte kürzlich eine neue Beobachtung über den Judenhass in der Stadt. Hier wird eben das deutlich, was für die deutschen Juden totgeschwiegene Realität darstellt, nämlich: Der Judenhass ist heute oftmals von links motiviert.
„176 antisemitische Vorfälle dokumentierte die Fachstelle gegen Antisemitismus im Jahr 2023 im Kölner Stadtgebiet. Die Anzahl dokumentierter antisemitischer Vorfälle hat sich im Vergleich zum Vorjahr (2022: 83 Vorfälle) somit mehr als verdoppelt (+112 Prozent)“, heißt es in der Publikation. Der meiste Judenhass, so die Studie, kommt von links, gefolgt von der „verschwörungsideologischen Sphäre“.
Erster Platz: „Antiisraelischer Aktivismus“
Den ersten Antisemitismus-Platz mit ideologischem Hintergrund belegt mit 7,4 Prozent der sogenannte „Antiisraelische Aktivismus“. Dieser äußert sich in Deutschland vornehmlich durch Demonstrationen und Uni-Besetzungen von Aktivisten, die zur Zerschlagung des einzigen jüdischen Staats aufrufen und die Barbarei der Terrororganisation Hamas relativieren. Ein Blick auf die Klientel des „antiisraelischen Aktivismus“ zeigt fast ausschließlich linke oder islamistische Teilnehmer bei den Demos.
Auf den „Antiisraelischen Aktivismus“ folgt der linke Antisemitismus (3,9 Prozent). Rechter Judenhass kommt auf 2,3 Prozent, gefolgt vom islamischen Antisemitismus mit 1,7 Prozent.

Quelle: https://antisemitismus-melden.koeln/
Das Problem mit den Zahlen des rechten Antisemitismus
Jede antisemitische Straftat mit einem Bezug zum Nationalsozialismus wird als „rechts“ verortet, unabhängig von der eigentlichen ideologischen Ausrichtung des Täters. Schmiert ein Islamist ein Hakenkreuz an eine Wand in Neukölln, ordnet die Polizei dieses Vergehen als „rechts“ ein, obwohl das Hakenkreuz lediglich als Symbol für eliminatorischen Judenhass genutzt wird und der Täter keiner explizit rechten Ideologie nahesteht.
Auch werden oftmals ungeklärte antisemitische Straftaten für gewöhnlich als „rechts“ eingeordnet. Der „Unabhängige Expertenkreis Antisemitismus“ beklagte bereits 2017 in einem Bericht: „Fremdenfeindliche und antisemitische Straftaten werden grundsätzlich immer dann dem Phänomenbereich PMK-Rechts zugeordnet, wenn keine weiteren Spezifka erkennbar sind (z.B. nur der Schriftzug ‚Juden raus‘) und zu denen keine Tatverdächtigen bekannt geworden sind. Damit entsteht möglicherweise ein nach rechts verzerrtes Bild über die Tatmotivation und den Täterkreis.“
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