NIUS LIVE: „Man darf über die Folgen der Migration nicht sprechen“
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Sylt, Nazi-Skandal, Staatskrise: Seit Tagen diskutiert ganz Deutschland über einen Videoschnipsel, auf dem junge, reiche Leute zu einem Song von Gigi D’Agostino („L’amour toujours“) „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ grölen. Alle sind sich einig: DAS GEHT GAR NICHT!
Das Thema hat derart an Brisanz gewonnen, dass sich sogar Bundestagspräsidentin und Bundeskanzler einschalten. Einige von den jungen Leuten, die nun am Pranger stehen, haben sogar schon ihre Jobs verloren. Gefordert werden harte Strafen. Doch es lässt sich nicht verhehlen, hier wird etwas enorm hochgepusht und zur Staatskrise aufgeblasen.
Über dieses Thema wurde am Montagmorgen auch bei NIUS LIVE heiß diskutiert. Reporter Björn Harms holte für seine Analyse aus und erklärte: „Wir haben seit 2015 ein Land, wo die Grenzen sperrangelweit offen stehen. Es kommen Monat für Monat Zehntausende Menschen ins Land – vornehmlich aus dem Nahen Osten. Das hat extreme Konsequenzen für das Land.“
Das Problem in Deutschland offen ansprechen? Lieber nicht. Wer es doch macht, steht am Pranger, stellte Harms fest: „Man darf in Deutschland über die Folgen der Migration kaum sprechen.“
Die Bevölkerung sei damit aber unzufrieden und werde „bewusst radikalisiert“. Das sei extrem gefährlich, meint NIUS-Reporter Harms und prognostiziert: „Derartige Vorfälle werden in Zukunft vielleicht zunehmen, weil die Probleme in unserem Land nicht angegangen werden, die dringlichen Probleme, über die man um 20 Uhr in der ‚Tagesschau‘ berichten müsste. Stattdessen wird dieses rassistische Video von fünf Betrunkenen auf Sylt als Staatskrise hervorgehoben – das ist die wirkliche Staatskrise.“
Falls Sie die Sendung verpasst haben – hier gibt es NIUS LIVE in voller Länge!
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