Öko-Aktivisten färbten Wasser grün, um vor Giftmüll zu warnen – jetzt sind Fische tot
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- Aktivisten von „Extinction Rebellion” haben mehrere Gewässer grün gefärbt, um auf die Gefahr durch Giftmüll aufmerksam zu machen.
- Der Bürgermeister einer betroffenen Stadt wirft den Aktivisten vor, mit ihrer Aktion Fische getötet zu haben.
- Bislang haben die Aktivisten nicht auf die Vorwürfe reagiert.
Diese Protestaktion endete tödlich, zumindest für die Fische, die eigentlich geschützt werden sollten …
Klima-Aktivisten von „Extinction Rebellion“ haben am Wochende mehrere Gewässer in der Schweiz und in Frankreich giftgrün gefärbt, um auf die Gefahr von Giftmüll hinzuweisen. Auch der Fluss Lauch im französischen Colmar im Elsass musste für die Aktion herhalten.
Der Bürgermeister der Stadt wirft den Aktivisten nun vor, bei ihrer Aktion zahlreiche Fische getötet zu haben, er veröffentlichte auf Facebook ein Beweisfoto. „Der Urheber der Tat wurde von den Grünen Brigaden (Einheit für Umwelt-Vergehen, Anm. d. Redaktion) identifiziert. Wir setzen das Verfahren gegen diese Person fort”, schreibt Eric Straumann auf seiner Facebook-Seite. Er zieht eine direkte Verbindung zwischen den toten Tieren und der „Verschmutzung durch eine ,ökologische‘ Bewegung“ – das Wort ökologisch schreibt er bewusst in Anführungszeichen.
Die Aktivisten behaupteten im Vorfeld der Aktion, das verwendete Färbemittel sei unschädlich. „Extinction Rebellion Frankreich” und „Extinction Rebellion Straßburg” haben laut Le Figaro bislang nicht auf die Vorwürfe des Bürgermeisters reagiert.
In Colmar werden tausende Tonnen Giftmüll unter der Erde eingelagert, die Aktivisten befürchten, dass die giftigen Substanzen ins Trinkwasser geraten könnten. Ein Umwelt-Problem, das sicher nicht gelöst werden wird, indem man Tiere schädigt.
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