„Passte nicht von den Fähigkeiten“: Zwei der fünf Kenianer, die in Flensburg Busfahrer werden sollten, haben die Ausbildung nicht geschafft
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Öffentlichkeitswirksam wurden fünf Kenianer im Herbst 2024 nach Flensburg geholt, um dort zu Busfahrern ausgebildet zu werden. Nun haben drei von ihnen diese Ausbildung abgeschlossen. Zwei hingegen genügten den Anforderungen nicht.
Es war im September 2024, als Deutschland und Kenia ein Migrationsabkommen schlossen, mit dem man die Zuwanderung aus dem afrikanischen Land besser steuern wollte. Die damalige Innenministerin Faeser erklärte: „Wir wollen Rückführungen von Menschen ohne Bleiberecht konsequent durchsetzen – das ist ein wichtiger Baustein zur Begrenzung der irregulären Migration. Dafür haben wir gute Vereinbarungen getroffen. Auf der anderen Seite wollen wir qualifizierte Arbeitskräfte gewinnen, die wir in vielen Bereichen unserer Wirtschaft dringend brauchen.“

Die damalige Innenministerin Nancy Faeser (SPD) und Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) besiegelten im vergangenen Jahr mit Kenia ein Migrationsabkommen.
Einige der Anwärter ohne Busführerschein
Dass ein Teil der Arbeitskräfte am Ende aber gar nicht so qualifiziert ist, zeichnete sich damals bereits ab, als öffentlichkeitswirksam fünf Kenianer nach Flensburg kamen, um eine Ausbildung zum Busfahrer zu machen, und plötzlich herauskam: Einige der Anwärter haben überhaupt keinen Busführerschein.
Fahrschul-Theorie, Fahrgastrechte, Deutschunterricht: All das stand auf dem Programm der fünf Absolventen. Doch nun enthüllt eine aktuelle Reportage des NDR, dass zwei der fünf Migranten die Ausbildung, zu der sie extra nach Deutschland geholt wurden, nicht geschafft haben.

Paul Hemkentokrax, Geschäftsführer des Busunternehmens, erklärt gegenüber dem NDR, dass man zwei der Auszubildenden am Ende doch nicht ans Steuer lassen wollte.
Paul Hemkentokrax, Geschäftsführer von Aktivbus, erklärt gegenüber dem Sender:
„Da passte es einfach nicht von den Fähigkeiten, das muss man klar sagen, und am Schluss müssen wir die Entscheidung treffen: Trauen wir den Mitarbeitenden einen Bus an, der in der Regel eine Million Euro kostet, mit 120 Schulkindern drin? Und da sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass wir das nicht machen würden, und deshalb haben wir an der Stelle dann auch die Ausbildung abgebrochen.“
Ob die zwei Kenianer nun zu den von Faeser benannten „Menschen ohne Bleiberecht“ werden, oder doch in Deutschland bleiben dürfen, ist nicht bekannt. Weder AktivBus noch die Stadt Flensburg reagierten auf eine entsprechende NIUS-Anfrage.
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