Polizei schaut weg: Trauergebet in Hannover für toten Hamas-Chef Haniyeh
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Vergangenen Freitag hielten rund 80 vorwiegend migrantische Männer im Zuge einer pro-palästinensischen Demonstration in Hannover ein Trauergebet für den verstorbenen Hamas-Chef Ismail Haniyeh. Doch weder die Tagesschau, noch die Polizei interessierten sich für die öffentliche Anbetung des Terror-Führers in Hannover.
„Kindermörder“ oder „Zionisten sind Faschisten“ – diese und weitere Parolen sollen laut der Hannoverschen Allgemeinen (HAZ) Demonstranten einer pro-palästinensischen Kundgebung, bei der es darum ging „laut und friedlich“ seine Stimme „für die Menschen in Gaza“ zu erheben am 2. August am Hannover Hauptbahnhof skandiert haben. Doch damit nicht genug. Nachdem die Demonstration kurz vor 20 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz beendet war, versammelten sich rund 80 Demonstranten zu einem Trauergebet für den kürzlich im Iran getöteten Hamas-Führer Ismail Haniyeh.

Auf Instagram teilte der Palästina-Aktivist Hussein Darka ein Bild der Trauerkundgebung für den toten Hamas-Führer Ismail Haniyeh mit der Überschrift „Rest in Peace“, also „Ruhe in Frieden“.
Zu der pro-pälastinensischen Demonstration, zu der rund 250 Menschen kamen, hatte die Gruppierung „Intifada Hannover“ im Vorfeld auf Instagram aufgerufen. Ob die darauffolgende Trauerkundgebung für den Terror-Führer Haniyeh ebenfalls durch die Gruppierung, dessen Name „Intifada“ ein arabisches Wort für gewaltvolle Volksaufstände gegen jüdische Menschen bedeutet, organisiert wurde, ist unklar.
Keine Konsequenzen seitens der Polizei
Laut der HAZ ließ die Polizei in Hannover die Würdigung des Anführers der islamischen Terrororganisation Hamas konsequenzlos laufen, denn „einen Grund, die Versammlung aufzulösen, habe es nicht gegeben.“ Warum das Gebet nicht wegen Terrorverherrlichung aufgelöst wurde, bleibt dabei unklar. Unter der Leitung des Hamas-Führers Haniyeh waren am 7. Oktober etwa 1200 Menschen von der Hamas ermordet und 250 weitere als Geiseln genommen worden.

Nicht nur in Deutschland: Muslime trauern um den verstorbenen Terror-Führer Ismail Haniyeh.
Islamisten verehren Haniyeh als Märtyrer
Nicht nur in Hannover hielten Muslime ein Trauergebet für den getöteten Judenhasser Ismail Haniyeh: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat für letzten Freitag einen nationalen Tag der Trauer ausgerufen und ehrt den Hamas-Anführer auf der Plattform X sogar als „Märtyrer“. Dieses Wort wird vor allem von Islamisten immer wieder benutzt, um ihre Sympathien mit dem verstorbenen Terror-Führer zu bekunden: So fand am Sonntag auch in Pakistan eine Trauerkundgebung für Haniyeh statt, bei der die Teilnehmer den getöteten Hamas-Anführer ebenfalls als „Märtyrer“ huldigten.

In der Tagesschau vom 2. August wurde nicht über das islamische Gebet für den Hamas-Führer gesprochen – dafür fand die Sängerin Adele Erwähnung.
Deutsche Medien schweigen
Während am Todestag des antisemitischen Hamas-Chefs Ismail Haniyeh mitten in der 532.163 Einwohner starken Großstadt Hannover islamische Lobesbekundungen und Trauererklärungen für den verstorbenen Terror-Führer erklangen, berichtete die Tagesschau vergangenen Freitag lieber über das Konzert der Künstlerin Adele in München. Auch andere Medienformate griffen das muslimische Trauergebet in der niedersächsischen Großstadt für den Hamas-Chef nicht auf.
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