Wie konnte die Progress-Pride-Flagge in Deutschland so mächtig werden?
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Extremisten im Umfeld der Transgender-Ideologie greifen zunehmend zu Gewalt – vom Fall „Maja“ T. in Deutschland bis zum Attentat auf Charlie Kirk in den USA. Doch in Deutschland fehlt das Bewusstsein für diese Gefahr, weil Regenbogen- und Progress-Pride-Flaggen längst zur Staatsdoktrin erhoben wurden. Hinter dem bunten Symbol steckt eine ideologische Agenda, die über Förderprogramme, NGOs und staatliche Institutionen tief in der Bundesrepublik verankert ist. NIUS schildert, wie die Pride Flagge in Deutschland so mächtig werden konnte.
„Maja“ T. und die „Hammerbande“
Das Attentat auf den konservativen Aktivisten Charlie Kirk in den USA macht die Gefahr sichtbar. Attentäter Tyler Robinson hatte einen Transpartner, in seine Patronenhülsen waren linke Parolen eingraviert. Eine Verwandte berichtete über Robinsons Partner Lance Twiggs, der sich als trans identifizierte: „Er hasst Konservative und Christen. Er hasste uns.“ Sie machte dessen Einfluss für Robinsons Radikalisierung verantwortlich.
Auch in Deutschland gibt es Fälle, die alarmieren sollten. Simeon T., genannt „Maja“, gilt als einer der gefährlichsten Linksterroristen des Landes. Er soll als Mitglied der „Hammerbande“ politische Gegner mit Hämmern und Schlagstöcken attackiert haben. Dafür sitzt er aktuell in Ungarn in Untersuchungshaft. Im Falle einer Verurteilung drohen bis zu 24 Jahre Gefängnis. Wenn Linksextreme zur „Solidarität“ („Free Maja“) mit ihm aufrufen, dann darf die Progress-Pride-Flagge nicht fehlen – was demonstriert, wie selbstverständlich sie am äußersten Rand der Linken ist.

Auch beim „Free Maja“-Protest vermummter Linksextremer darf die Progress-Pride-Flagge nicht fehlen.
Trotz all dem existiert in Deutschland kein Bewusstsein für die Gefahren, die aus dieser Ideologie erwachsen können. Die Flaggen sind in Deutschland schließlich zur Staatsideologie erhoben worden.
Lisa Paus, die Mutter des NGO-Komplexes
Die ideologische Verankerung der Trans- und Diversity-Agenda in Deutschland geschieht nicht zufällig, sondern über ein staatlich finanziertes NGO-Netzwerk, das durch das Familienministerium, vormals unter Lisa Paus (Grüne), organisiert und gesteuert wird. Das Förderprogramm „Demokratie leben!“ ist dabei das zentrale Instrument – mit tausenden angeschlossenen Vereinen, Initiativen und Projekten, bei denen die Trans-Ideologie zum Standardprogramm gehört.
Als Familienministerin inszenierte sich die Grünen-Politikerin als Schutzpatronin von Vielfalt und Demokratie – tatsächlich baute sie damit eine weitgehend unkontrollierte Fördermaschinerie auf, die die Bundesrepublik weit über den NGO-Komplex hinaus durchideologisiert hat. Das Ergebnis ist überall zu erkennen: Man sieht es an Kirchen, die in Berlin immer häufiger LGBT-Flaggen hissen – darunter auch die Progress-Pride-Flagge.

Die Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Kreuzberg

Auch die Hauptstadt-Polizei posiert inzwischen mit der Fahne aus dem Umfeld des Linksextremismus.

Darf eine Polizistin sich mit politischen Insignien schmücken?

Am Außenministerium prangt die Progress-Pride-Flagge ebenso.
Die Progress-Pride-Fahne ist – anders als die Regenbogenfahne – untersagt
Das ist besonders skandalös, da es für die Progress-Pride-Fahne – die Stolz-und-Fortschritt-Fahne – nicht einmal eine Gesetzesgrundlage gibt. Die damalige Innenministerin Nancy Faeser erlaubte per Erlass 2022, dass die klassische Regenbogenflagge an Bundesgebäuden zu bestimmten Anlässen wie dem Christopher Street Day (CSD) gezeigt werden darf – zugleich stellte sie klar, dass „andere Logo-Fahnen“ nicht zulässig sind.
Bei der Progress-Pride-Flagge handelt es sich um eine solche andere Logo-Fahne; sie unterscheidet sich in Optik und Bedeutung deutlich von der klassischen Regenbogenfahne: durch zusätzliche Farben, Formen, teils auch Symbole, die nicht nur sogenannte LGBT-Themen, sondern auch „Antirassismus“ und andere identitätspolitische Agenden repräsentieren, wie folgende queerpolitische Website erklärt.

Laut „Queer Mentor“ steht die Stolz-und-Fortschritt-Fahne für mehr, als die Bundesregierung glaubt.

In ihrer bizarrsten Variante enthält die Flagge zwei indianische Federn, um auch Trans-Indianer einzuschließen.
Damit wird an deutschen Behördengebäuden faktisch eine Fahne gehisst, die von Faesers Erlass nicht gedeckt ist. Dieser macht ausdrücklich nur für die im Erlass abgebildete klassische „Regenbogenflagge“ eine Ausnahme.

Faesers Erlass regelt, welche Flagge erlaubt ist: die einfache Regenbogenflagge.
Waffen tragende Queerness
Die ideologischen Wurzeln der Flagge liegen in den neomarxistischen Uni-Diskursen der Nachkriegszeit, in denen Gender Studies und Queer-Feminismus entstanden. Von dort stammt die Idee, Geschlechterbefreiung mit der „Überwindung kapitalistischer Unterdrückung“ zu verbinden.
Deswegen ist folgendes nur konsequent: Bewaffnete Queer-Ideologen aus den USA verbinden die Befreiung von „kapitalistischer Unterdrückung und Ausbeutung“ sowie „die Schaffung einer sozialistischen Gesellschaft“ mit der „Befreiung von Transgender-Personen aus der binären Geschlechterordnung und dem biologischen Essentialismus.“

Bewaffnete Queers „verteidigten“ jüngst ein Drag-Queen-Event.
Lesen Sie dazu auch: Sie posieren mit Maschinengewehren und Progress-Pride-Flagge: So gefährlich ist der neue Trans-Terror
Männer, die sich bewaffnen, um Drag Queens zu „verteidigen“, wirken bereits beunruhigend. Deutlich bedrohlicher ist allerdings die gesellschaftliche Wirklichkeit, die das Selbstbestimmungsgesetz geschaffen hat: Ohne medizinische oder psychologische Begutachtung können Geschlechtseinträge nun frei geändert werden. Auf diese Weise können Männer sich zu Frauen deklarieren und somit Zugang zu ihren Schutzräumen erhalten, etwa Frauengefängnissen. Behörden und Institutionen sind verpflichtet, diese Selbstidentifikation anzuerkennen. Dies zeigt sich am Fall des Rechtsextremisten „Svenja“ Liebich, der sich zur Frau hatte erklären lassen. Und obwohl es sich dabei offensichtlich um eine reine Provokation handelte, sollte er für seine begangenen Straftaten in einem Frauenknast inhaftiert werden.
Nun waren die Grünen der hauptsächliche Treiber der Transideologie – Tessa Ganserer, Nyke Slawik, Emilia Festler sind bundesweit bekannt, ihr Kernthema ist die Transideologie. Doch auch die FDP trägt eine Mitschuld an der Verwandlung der Bundesrepublik in einen eigenwilligen und durchaus bedrohlichen Regenbogenstaat. Ohne die FDP wäre das Selbstbestimmungsgesetz, ein Werk der Ampel, nicht möglich gewesen. Der damalige Justizminister Marco Buschmann, maßgeblicher Architekt dieses Gesetzes, präsentierte es der Öffentlichkeit als „Fortschritt der Freiheit“. Der Fortschritt von verrückten, gefährlichen Männern, die Frauen belästigen, bedrohen und Schlimmeres wollen – und für die es ein Rückschritt ist.
Das Attentat auf Charlie Kirk ist kein isoliertes Verbrechen. Wer die Progress-Pride-Flagge als Symbol der Toleranz missversteht, ignoriert etwa, dass sie von bewaffneten, politisierten Gruppen genutzt wird, und mit dem Mörder von Charlie Kirk aufs Engste verbunden ist. Deutschland ignoriert das alles noch – mit fatalen Folgen: Nur wer die Verbindung von Symbolik, NGO-Förderung und Gewalt begreift und benennt, kann verhindern, dass aus einer Kultur sexualpolitischer Provokation eine Kultur der Gewalt wird.
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Felix Perrefort
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