Rapperin vergleicht Israel mit den Nazis – und soll am 7. Oktober bei Konzert der Bundesregierung auftreten
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Unter der Aufsicht des Kulturstaatsministers Wolfram Weimer veranstaltet das Berliner Haus der Kulturen ausgerechnet am Abend des 7. Oktober, dem Tag des mörderischen Überfalls der Hamas auf Israel mit mehr als 1200 Toten, ein Antisemiten-Stadl (NIUS berichtete).
So wird am Abend des 7. Oktober unter anderem Ebru Düzgün als Rapperin „Ebow“ auftreten. Am vergangenen Samstag gab „Ebow“ ihren Song „Free“ auf der großen Pro-Hamas-Demo in Berlin zum Besten. Darin heißt es:
„Free Palestine
Free my people
Free my people
Free my people
Sie sagen nie wieder
Doch es passiert wieder
Sie sagen nie wieder
Doch es passiert wieder
Sie sagen nie wieder
Doch es passiert wieder“
Mit „nie wieder“ bezieht sich Düzgün eindeutig auf den Holocaust. Sie setzt somit Israels Vorgehen gegen die Hamas-Terroristen mit den Taten der Nationalsozialisten gleich („doch es passiert wieder“). Ein absolut geschmackloser Nazi-Vergleich!
Umso überraschender erscheint, dass das Haus der Kulturen – unter direkter Aufsicht von Weimer, gefördert mit 57 Millionen Euro Steuergeld – genau diesem Antisemitismus ausgerechnet am 7. Oktober eine Bühne („Kanzleramts-Konzert“) bietet.

Besonders absurde Verbindung: Die geplanten Auftritte israelfeindlicher Rapper finden im Rahmen von Jan Böhmermanns Festival „Die Möglichkeit der Unvernunft“ statt
Wolfram Weimer hat bereits einen Brief an das Haus der Kulturen geschrieben. Darin kritisiert er den Israel-Hass des Rappers „Chefket“, welcher ebenfalls am 7. Oktober auftreten soll. Weimer macht unmissverständlich klar, dass seine Toleranz dort endet, wo Antisemitismus beginnt: „Deshalb sollten die Veranstalter wissen, dass ich als Aufsichtsrat des Hauses der Kulturen der Welt nicht akzeptiere, wenn das HDK für antisemitische Aktionen missbraucht wird.“ Zu den Entgleisungen von „Ebow“ hat sich der Staatsminister bisher nicht geäußert.
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