Remmo pleite? Berliner Clan-Chef meldet Privatinsolvenz an
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Clan-Chef Issa Remmo ist offenbar zahlungsunfähig. Der 56-Jährige hat am Amtsgericht Neubrandenburg Privatinsolvenz angemeldet.
Laut NDR haben insgesamt 14 Gläubiger Forderungen angemeldet, es geht um knapp 125.000 Euro. Wie das Insolvenzgericht mitteilte, sind Remmos Privatkassen allerdings leer: Es gebe einen „Messbestand“ von „0 Euro“.
Und: Es sollen Anträge von Gläubigern vorliegen, die eine Restschuldbefreiung ablehnen. „Bis zum Schlusstermin können Gläubiger grundsätzlich die Versagung der Restschuldbefreiung beantragen“, sagte eine Gerichtssprecherin zu Bild.

Im März musste der Remmo-Clan eine Villa im Berliner Stadtteil Alt-Buckow nach jahrelangem Rechtsstreit räumen. Die Polizei war mit etwa 130 Einsatzkräften und einer Ramme vor Ort.
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Issa Remmo will deutsche Staatsbürgerschaft
Der Vorgang ist vor allem deshalb so brisant, da Issa Remmo versucht, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erlangen – was mit derart hohen Schulden schwierig werden dürfte. Der Nachweis, dass der eigene Lebensunterhalt bestritten werden kann, ist eine der Voraussetzungen für eine Einbürgerung.

2018 wurden insgesamt 77 Immobilien beschlagnahmt, die dem Remmo-Clan zugeordnet werden.
Wie Bild berichtet, soll der 56-Jährige während des Insolvenzverfahrens eine Selbstauskunft abgegeben haben, wonach er als Reinigungskraft in Berlin arbeite und 1500 Euro im Monat verdiene. Im Rahmen einer Recherche versuchte Bild, das Unternehmen an der angegebenen Anschrift ausfindig zu machen – allerdings ohne Erfolg.
Ob Remmo wirklich pleite ist, oder sein Geld nur gut versteckt hält, ist nicht bekannt. Laut NDR läuft am 20. Mai die Einspruchsfrist ab. Danach soll eine Entscheidung getroffen werden.
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