Schlagersänger Howard Carpendale: „Nicht jeder ist rechts, nur weil er berechtigte Ängste hat“
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Howard Carpendale ist sicher kein klassischer „Rechter“: Gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) berichtet er, er halte Trump für gefährlich, sorge sich um die Demokratie in den USA und den Rechtsruck in vielen Ländern. Allerdings: Wenn es um seine Wahlheimat Deutschland geht, klingt der Schlagersänger plötzlich ganz anders.
Die Ängste der Bevölkerung, so Carpendale, würden in Deutschland nicht ernst genommen. „Die Menschen sorgen sich wegen der Migration und der steigenden Lebenskosten. Viele Politiker übernehmen keine Führung. Sie haben vergessen, dass sie eigentlich für die Leute in diesem Land arbeiten und diese beschützen müssen.“

Howard Carpendale mit Ehefrau Donnice Pierce bei der Verleihung der Goldenen Henne 2023.
Konkrete Politiker-Namen oder Parteien, die gemeint sind, möchte Carpendale allerdings nicht nennen. „Ich denke nicht gerne in rechts und links. Nicht jeder ist rechts, nur weil er berechtigte Ängste hat“, sagte er der NZZ, die seine Worte so einordnet: „Er klingt so unbestimmt wie ein Schlagertext, in dem vieles Andeutung bleibt, sodass sich jeder angesprochen fühlt.“
Carpendale hält Trump für gefährlich
Den US-Präsidenten Donald Trump hält Carpendale für gefährlich, er sorge sich um die Demokratie in den USA, berichtet Carpendale gegenüber dem Blatt. Dass sich die Amerikaner nicht gegen Trumps autoritäre Gebaren erheben würden, mache ihn wütend und fassungslos.
Die NZZ schreibt weiter, angesichts der gesellschaftlichen Polarisierung, des Rechtsrucks in vielen Ländern, der Kriege und der Klimakrise falle es Carpendale schwer, „Vertrauen in die Welt zu haben“.
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