So ruhig war die Hauptstadt selten: Hier erweist Berlin dem Polizisten Rouven L. die letzte Ehre
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Eine Woche nachdem der abgelehnte Asylbewerber aus Afghanistan, Sulaiman A., fünf Personen in Mannheim verletzte und den Polizisten Rouven L. tötete, gedenkt die Bundesrepublik dem verstorbenen 29-Jährigen. In Berlin gingen Tausende auf die Straße, äußerten ihr Mitgefühl, erwiesen dem Polizisten die letzte Ehre. Darunter zahlreiche Polizisten, Feuerwehrleute, Beamte, Politiker oder gewöhnliche Bürger, denen der Fall nah ging.

Tausende Beamte strömten auf die Straßen.
NIUS war bei dem Trauermarsch vor Ort – und wohnte der emotionalen Gedenkminute um 11:34 Uhr bei, als es still wurde in der Bundeshauptstadt. Eine Minute innehalten für Polizist Rouven L., der sein Leben durch einen Messer-Angriff verlor.
Große Trauer auch in Mannheim
Auch in der Stadt des Attentats, im baden-württembergischen Mannheim, strömten heute tausende Menschen auf die Straße. 50 Polizisten gingen in geschlossener Formation auf den Marktplatz, wo sich der Angriff ereignete. Rund 2000 trauernde Menschen stehen an den Absperrungen und applaudieren den Beamten. Gegenüber dem Brunnen auf dem Platz legten zahlreiche Bürger Blumen, Kerzen, Kränze und Briefe ab. Die Polizei formierte später am Mannheimer Schloss ein riesengroßes Herz mit dem Buchstaben R. für ein Luftbild.

Polizisten am Mannheimer Schloss
Auch bei NIUS: Die Akte Sulaiman A.: „Alles deutet auf einen IS-inspirierten Anschlag hin“
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