So soll mit Steuergeld das Heimatgefühl in Deutschland ausgelöscht werden
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Die subventionierten Demonstrationen „gegen Rechts“ entfachen einen neuen Diskurs über steuerfinanzierte Ideologie. Doch Demos sind nicht die einzige Form linker Agitation.
Das Förderprojekt des Familienministeriums „Demokratie leben!“ wurde 2024 mit satten 200 Millionen Euro Steuergeld gefördert.
Deutschlandweit werden zahlreiche Projekte mit großzügigen Budgets ausgestattet, die vor allem links-ideologische Inhalte in die Gesellschaft tragen. So erhielt der Verein FARN (Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz) 2024 knapp 200.000 Euro, um über die Themen Natur und Heimat zu referieren.

FARN wurde im Oktober 2017 von der Naturfreundejugend und den NaturFreunden Deutschlands gegründet.
Naturschutz und Heimatverbundenheit sind verdächtig
Schaut man sich die Publikationen des Vereins FARN genauer an, wird schnell klar, dass es vor allem die naturverbundenen Themen sind, die angeblich reichlich „Radikalisierungs“-Potential für das rechte Lager bereithalten. Zieht man die Ruhe auf dem Land dem Lärm in der Stadt vor, betreibt man dazu Hochbeete im eigenen Garten und erfreut man sich an den hiesigen Landschaften während einer Wanderung, so hätte man das vor einigen Jahren eher als ökologisch-alternativen Lebensstil beschrieben.
In den Augen der Aktivisten sind Naturverbundenheit und Wertschätzung der Heimat allerdings klare Indikatoren für eine völkische Gesinnung. FARN bietet Workshops an, in denen man herausfinden kann, inwiefern hiesige Wälder zur Radikalisierung beitragen und wie man dem entschieden begegnen kann, um nicht nach rechts abzubiegen.

Viele Familien genießen in ihrem Urlaub das Wandern in den heimischen Bergen.
Der Begriff Heimat wird zunehmend als „rechts“ umgedeutet
Heimat ist für die meisten Menschen ein positiv besetzter Begriff. Es ist der Ort der Kindheitserinnerungen. Ein Zuhause, dort, wo der eigene Dialekt gesprochen wird. Die Gemeinschaft, das Dorf, wo man sich kennt und zusammenhält. Für viele ist Heimat eng mit Sehnsucht verwoben: Erinnerungen an eine vergangene Zeit, die Rückkehr in den Kreis der Familie an den Feiertagen.

Feste wie die Leonhardifahrt in Warngau gehören zur Tradition Deutschlands.
In den letzten Jahren wurde der Begriff Heimat zunehmend mit politischen Themen aufgeladen. So gründete etwa Horst Seehofer im Jahr 2018 das Heimatministerium, das mit 150 Mitarbeiterin eine Abteilung des Innenministeriums ist. Was zunächst als ein Prestigeprojekt Seehofers in Sachen Leitkulturdebatte abgetan wurde, entwickelte sich über die Jahre zu einer Behörde für Chancengleichheit und Infrastruktur im ländlichen Raum.
Für die linken Aktivisten von FARN ist das Seehofersche Konzept des Heimatministeriums verdächtig, identitätspolitische Inhalte nach amerikanischem Vorbild in die deutsche Gesellschaft tragen zu wollen. Dazu gehören Kultur, Religion und regionale Traditionen. All das sei gesellschaftspolitisch weder sinn- noch gemeinschaftsstiftend. Vielmehr ginge es Seehofer um Ausgrenzung eingewanderter Gruppen, so FARN.
Indem man den Begriff Heimat dank der Aktivisten nun als „rechts“ umdeutet, wird der Begriff zum Teil des Kulturkampfes, den es auszuradieren gilt. Das passt auch Seehofers Nachfolgerin Nancy Faeser gut ins Konzept, sie betont stets, dass der „Kampf gegen Rechts“ ganz oben auf ihrer Agenda stehe.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) stellt das Maßnahmenpaket gegen Rechtsextremismus in Berlin vor.
Traditionen, Bräuche und Kultur sollen unkenntlich gemacht werden
Heimat und Tradition sind für die linken Aktivisten inkompatibel mit einer „interkulturellen“ Gesellschaft. Heimat mutiert in den FARN-Publikationen zu einem Kampfbegriff der Rechten und wird zu einem Sinnbild des Reaktionären umgedeutet. Diese Publikationen begrüßen, dass sich „traditionelle Werte und Kulturen auflösen“ und dass dank der Migration auch die „patriarchale Vorherrschaft“ infrage gestellt wird.
Ein Blick in die polizeiliche Kriminalstatistik wiederum genügt, um sich zu vergewissern, dass die Massenmigration aus muslimischen Ländern die „patriarchale Vorherrschaft“ befördert und Gewalt gegen Frauen massiv auf dem Vormarsch ist.
In der „interkulturellen“ Gesellschaft Deutschlands sollen die hiesigen Traditionen und Bräuche unkenntlich gemacht werden, wenn es nach den Aktivisten geht. Sie alle hätten irgendwie völkischen Charakter. Wer sich an den malerischen Landschaften Deutschlands erfreut, macht sich radikaler Gesinnung verdächtig. Wer Heimat mit Gemeinschaft verbindet, betreibt Ausgrenzung, ist per se rassistisch gegenüber Migranten.

Das idyllische Grainau in Bayern, im Hintergrund die Gipfel von Waxenstein und Zugspitze.
Die Heimatlosen als Ideal
Die steuerfinanzierten Aktivisten von FARN betonen, dass Menschen nicht an einen Wohnort gebunden seien und somit das Konzept Heimat obsolet würde. Schon immer hätte es Völkerwanderungen in der Geschichte gegeben. Und denen sei es zu verdanken, dass neue Einflüsse aus anderen Teilen der Welt zu Veränderungen geführt haben. Die aufnehmende Gesellschaft solle sich hier eben offen für Neues zeigen. Ebenso verhalte sich das mit Landschaften, die einem steten Wandel unterworfen seien.

Katrin Göring-Eckhardt (Die Grünen) freute sich bereits 2015 über ein bunteres, sich veränderndes Deutschland.
Sicherlich gibt es Menschen, die wie Zugvögel um die Welt ziehen, die eben passionierte Weltenbummler sind. Die meisten jedoch haben eine Heimat, der sie sich verbunden fühlen. Die mutwillige Auslöschung des Begriffs Heimat zugunsten einer „interkulturellen“ Gesellschaft ist schlichtweg übergriffig und wohl kaum mit echten demokratischen Werten vereinbar.
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