Stadt München opfert Frauen-Toilette für „All-Gender-Toilette“
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Am Viktualienmarkt im Zentrum Münchens wurde die öffentliche Frauen-Toilette zur „All-Gender-Toilette“ umfunktioniert.
Die Frauen-Toilette ist jetzt nicht mehr exklusiv den Frauen vorbehalten, sondern kann von jedermann genutzt werden. Die Männer-Toilette bleibt dagegen weiter nur den Herren vorbehalten und das WC für Menschen mit Behinderung ist ebenfalls von der neuen Regelung ausgenommen.

Die Damentoilette am Viktualienmarkt ist jetzt eine „All-Gender“-Toilette.
Schutzräume für Frauen werden der Genderideologie geopfert
Mit der neuen Regelung kann nun jeder Mann, der sich gerade nicht als Mann fühlt, vollkommen legitim die ehemalige Frauen-Toilette aufsuchen. Ein Umstand, der vielen Frauen Unbehagen bereitet, da ihnen so kein öffentlicher Schutzrraum mehr zur Verfügung steht. „All-Gender-Toiletten“ werden zudem von Eltern kritisiert, da Töchter nun auf Männer in Toiletten treffen können.

Der Münchner Viktualienmarkt ist ein beliebter Treffpunkt und eine bekannte Sehenswürdigkeit.
Die öffentlichen Toiletten am Münchner Viktualienmarkt werden von den Markthallen betrieben, die wiederum in städtischer Hand sind. Auf Nachfrage beim Betreiber, wieso ausgerechnet die Frauen-Toilette zur „All-Gender-Toilette“ umfunktioniert wurde und nicht etwa das Herren-WC, hieß es, dass die Pissoirs der Grund seien, wieso dies ausgeschlossen sei. Die barrierefreie Toilette für Menschen mit Behinderung komme auch nicht infrage, da diese nur mit einem bestimmten Schlüssel zugänglich sei.
„All-Gender“-Piktogramm wurde übermalt
Auf dem angebrachten Schild an der Tür wurde das übliche „All Gender“ bzw. „Unisex“-Piktogramm verwendet. Dies zeigt das herkömmliche Symbol für Männer und das Symbol für Frauen jeweils zur Hälfte. Bei genauem Hinsehen fällt auf, dass das Piktogramm mit einem Stift übermalt wurde und ein zweiter Rockzipfel dazu gezeichnet wurde – offensichtlich trifft die „All-Gender-Toilette“ nicht bei allen auf breite Zustimmung.

Das übliche Zeichen für „All Gender“ und „Divers“, wie es für Beschilderungen zum Einsatz kommt.

Das Schild an der Toilettentür wurde übermalt – ein zweiter Rockzipfel wurde ergänzt.
Auf NIUS-Anfrage äußert sich das Kommunalreferat der Stadt München, dass auf Basis eines Stadtrat-Beschlusses von Ende 2019 neue Standards einzuhalten seien. Dies beinhalte aus Inklusionsgründen, dass die Nutzung für „Diverse“ gekennzeichnet sein muss und dies bei den Toiletten am Viktualienmarkt umgesetzt worden sei. Die Beschilderung der Toilettenanlage am Viktualienmarkt sei jedoch noch nicht abgeschlossen.
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