Steuerverschwendung: 362.000 Euro für Bahnhofsklo
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Die Stadt Ansbach hat trotz Kritik eine öffentliche Toilettenanlage eingeweiht. Kostenpunkt: 362.000 Euro. Eine Steuerverschwendung, die auch im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler Erwähnung findet.
Die alte Toilettenanlage auf dem Ansbacher Bahnhofsvorplatz hatte nach 25 Jahren intensiver Nutzung und Korrosionsschäden ausgedient. Deshalb entschied sich die Stadt für den Neubau einer vollautomatischen WC-Anlage. Die rund sechs Meter lange und vier Meter breite Anlage präsentiert sich in moderner Betonbauweise mit einer markanten Glasfassade. Diese Fassade, die historische Ansichten des alten Post- und Bahnhofsgebäudes zeigt, dient nicht nur als Gestaltungselement, sondern soll auch vor Vandalismus schützen und leicht zu reinigen sein.

Ein stolzer Preis für eine Toilettenanlage: 362 000 Euro.
Die Gesamtkosten für die Toilettenanlage inklusive aller Nebenkosten wie Fundamentierung und Pflasteranpassung beliefen sich auf 362.000 Euro.
Obwohl die Deutsche Bahn AG eine Kostenbeteiligung in Aussicht gestellt hat, wurde dem Bund der Steuerzahler die genaue Summe aus Vertraulichkeitsgründen nicht mitgeteilt. Die Stadt Ansbach betont, dass die Anlage gut angenommen wird und die jährlichen Betriebskosten von 12.000 Euro durch die Einnahmen aus der Toilettengebühr von 50 Cent pro Benutzung gedeckt werden können.
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