Transkritische Broschüre zensiert: Regierung möchte nicht, dass Eltern diesen Ratgeber lesen
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Die deutsche Regierung unterbindet die Verbreitung einer Beratungsbroschüre, die Eltern helfen soll, ihr Kind aus dem Trans-Trend zu befreien. Die Verfasserinnen der Broschüre sehen darin einen politisch-ideologischen Schauprozess. Man will ein Exempel statuieren.
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat die Elternbroschüre „Wegweiser aus dem Transgenderkult“ nun als jugendgefährdend indiziert. Die Broschüre basiert auf Maria Kefflers Buch „Desist, Detrans, Detox. Getting your child out of the Gender cult“. Die Prüfstelle für Kinder- und Jugendmedienschutz stufte die Broschüre als jugendgefährdend ein, nachdem Trans-Aktivisten und der Bundes-Queerbeauftragte Sven Lehmann dies auf X (ehemals Twitter) thematisiert hatten. Auch der Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz, Marc Jan Eumann, unterstützte die Zensur-Entscheidung.
Die Entscheidung zur Indizierung fiel nach einer ganztägigen Anhörung in der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz in Bonn. Man betonte, dass bestimmte Anträge, insbesondere die von Marc Jan Eumann, besonders „ernst genommen“ werden.
NIUS berichtete bereits über den Fall und dokumentiert jetzt, was in dem jüngst als politisch verwerflich eingestuften Ratgeber steht. Ein Beispiel:
„,Frau‘ und ,Mann‘ sind allerdings biologische Fakten. Sie lassen sich an den Chromosomen und an der Rolle in der Reproduktion festlegen. Männer produzieren kleine Gameten (Spermien) und Frauen große (Eizellen). Maskulinität und Femininität hingegen sind Persönlichkeitskonstrukte, die auf Stereotypen und sozialen Normen beruhen.“
Oder auch: „Das erste Ziel ist, die Kommunikation zu deinem Kind zu verbessern und ihm zu zeigen, dass du es trotz Meinungsverschiedenheiten liebst und nur sein Bestes willst.“

Die Broschüre behandelt auch Druckmechanismen, die Kinder in die Transideologie treiben können.
Bei der Anhörung äußerten sich auch die Herausgeberinnen Stefanie Bode und Rona Duwe, vertreten durch den Anwalt Jonas Jacob. Eine Vertreterin der Initiative „Lasst Frauen Sprechen!“ war ebenfalls anwesend. Sie betonten, dass sich die Broschüre an Eltern richtet und eine Perspektive aufzeige, die Kinder in ihrer Selbst- und Körperakzeptanz unterstützt.
Politisches Statement gegen Feminismus, für Transaktivismus
Rona Duwe äußerte sich gegenüber NIUS: „Die Einstufung als jugendgefährdend empfinde ich als politisches Statement und ich denke, so ist es auch gedacht. Es werden zunehmend Schauprozesse gegen Feministinnen geführt, die Widerstand gegen den Transaktivismus leisten und für Frauenrechte und Kinderschutz eintreten.“
Interessanterweise bleibt das englischsprachige Originalbuch weiterhin verfügbar und ohne jugendgefährdende Einstufung. Die Broschüre übersetzte nur einen Ausschnitt des Originals.
Die Herausgeberinnen ziehen nun rechtliche Schritte in Erwägung. Duwe kommentierte weiter: „Die Zensur als jugendgefährdend bestätigt, dass in Deutschland möglichst keine leicht zugängliche Alternative zur Weltanschauung des Transgenderismus mehr verfügbar sein soll.“

Ein Ausschnitt aus der Elternbroschüre.
Zuvor wurden dieses Jahr drei weitere Schriften auf den Index gesetzt: „Die karierte Maus“, ein hetzerisches Kinderbuch über Merkel und Flüchtlinge, sowie die geschichtsrevisionistischen Broschüren „Was ist zwischen 1933 und 1948 mit den Juden passiert“ und „Eine deutsche Antwort auf die Goldhagen- und Spielberglügen“.
Es ist befremdlich, dass sich nun eine von Feministinnen veröffentlichte Beratungsbroschüre zum kritischen Umgang mit der Transideologie in einer Reihe mit holocaustverleugnenden Werken wiederfindet.
Sehen Sie hier die große NIUS-Dokumentation „Trans ist Trend: Wie eine Ideologie unser Land verändert“
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