Trotz Kooperation mit Terroristen: Deutschland setzt finanzielle Unterstützung für das Palästinenserhilfswerk fort
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Deutschland hat beschlossen, die finanzielle Unterstützung für das Palästinenserhilfswerk UNRWA wieder aufzunehmen, nachdem diese aufgrund der Beteiligung einiger Mitarbeiter am Massaker Terrororganisation Hamas ausgesetzt wurde.
In einer gemeinsamen Erklärung von Auswärtigem Amt und Entwicklungshilfeministerium wurde bekannt gegeben, dass für die Arbeit von UNRWA in Jordanien, Libanon, Syrien und im Westjordanland 45 Millionen Euro bereitgestellt werden, berichtet die Welt.
„Davon stellt das BMZ 22 Millionen Euro zur Verfügung: 15 Millionen Euro zur Unterstützung grundlegender Gesundheits- und Bildungsleistungen für Palästina-Flüchtlinge in Jordanien und Libanon und 7 Millionen Euro für das ‚Cash for Work‘-Programm für Palästina-Flüchtlinge in Libanon. Das Auswärtige Amt stellt 23 Millionen Euro für Hilfen für Palästina-Flüchtlinge in Jordanien, in Libanon und in Syrien sowie Nahrungsmittelhilfe im Westjordanland zur Verfügung“, heißt es in der Erklärung.

UN-Generalsekretär António Guterres
Diese Entscheidung folgt auf Berichte über die Beteiligung von zwölf UNRWA-Mitarbeitern am Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober in Israel und die Verbindungen etwa zehn Prozent der im Gazastreifen beschäftigten UNRWA-Mitarbeiter zur Hamas oder zum Islamistischen Jihad, wie aus einem Bericht des Wall Street Journals hervorgeht. UN-Generalsekretär António Guterres kündigte eine interne Untersuchung an, die noch nicht abgeschlossen ist.
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