Um Infos zu entlocken: Ukraine stellt russischen Soldaten Sex-Falle
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Es gibt einen neuen Reizbegriff: „Künstliche Intelligenz“. Ideologie- und parteiübergreifend herrscht eine lebhafte Diskussion über die Pros und Kontras der KI. Die Einen sagen, die KI sei ein Geschenk, das uns das Leben erleichtern wird, die anderen befürchten Gefahren, etwa, dass der Mensch ersetzbar wird.
Wie man die KI äußerst sinnvoll nutzen kann, zeigen gerade die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ukrainischen Denkfabrik „Molfar“. Sie benutzen durch Künstliche Intelligenz geschaffene Bilder von attraktiven jungen Damen, um sie mit gefälschten Profilen in russische Dating-Apps einzuschleusen und russische Soldaten mit eindeutigen Offerten zum Chatten einzuladen.

Russische Soldaten
Ein Wisch nach rechts – und der Soldat, nennen wir ihn Igor, ist am Haken. Er weiß nicht, dass die bildschöne Anastasia gar nicht wirklich existiert und nur dazu da ist, ihm seine intimsten Geheimnisse zu entlocken. Zwischen frivolen Gesprächen über ihr Liebesleben und was man so alles anstellen könnte lässt der ein oder andere schwach gewordene Infanterist dann eine Information raus: über Truppenstärke, seine Kampfausrüstung oder bevorstehende Attacken auf ukrainische Stellungen.
Die „Molfar“-Mitarbeiter verstehen es, den Invasoren im Liebeswahn Geheimnisse zu entlocken, die für die Ukraine von wesentlicher Bedeutung sind. Laut der britischen Daily Mail haben unerfahrene Rekruten in der Sex-Falle schon mehrfach ausgeplaudert, was sie besser für sich behalten hätten. Die Infos gehen direkt an die ukrainische Heeresleitung, die sie dankbar annimmt.
Ein schlechtes Gewissen gegenüber ihren Chat-Opfern haben die meist weiblichen „Molfar“-Mitarbeiter übrigens nicht. Viele haben Familienmitglieder und Freunde verloren. Je früher die Russen vertrieben würden und der Krieg beendet werden könne, desto besser.
Und Igor wird sich wundern, wenn demnächst der eigene Militär-Geheimdienst vor seiner Baracke steht und ihn sehr unsanft befragt, was ihn dazu bewogen habe, sein Land zu verraten.
Militär-Fachleute bezeichnen diese Methode als „Disruptive Technologie“, die dabei hilft, feindliche Strukturen zu unterwandern und zu stören. Sie fordern auch für die Bundeswehr eine weit schnellere Entwicklung der Künstlichen Intelligenz. Es gäbe unzählige Einsatzmöglichkeiten. Sie kann zum Beispiel Satellitenbilder mit Aufnahmen aus anderen Quellen kombinieren, um ein klareres Bild eines besetzten Geländes zu erhalten. KI-gestützte Gesichtserkennungssoftware könnte auch dabei helfen, feindliche von eigenen Soldaten zu unterscheiden oder gefallene Kameraden zu identifizieren.
Die emsigen ukrainischen Chat-Kolleginnen werden derweil weitermachen und die russischen Soldaten weiter in ein Paradies einladen, das es gar nicht gibt.
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