Uni Bremen verschickt Weihnachtsgrüße ohne Weihnachten – wie traurig!
Ein Beitrag von
Sie sehen hier eine künstlerisch gestaltete Karte. Sie zeigt die Universität Bremen, daneben das Denkmal der Bremer Stadtmusikanten. Man kann die Karte mögen oder nicht – was einem bestimmt nicht dabei einfällt: Es ist die offizielle Weihnachtskarte der Universität Bremen. Wie Sie sehen können – auf der Karte heißt es: „Season´s Greetings“. Von Weihnachten aber kein Wort.

Ein NIUS-Leser schrieb uns: „Ich möchte Sie auf eine Entwicklung aufmerksam machen, die derzeit an der Universität Bremen stattfindet und die eine problematische Tendenz widerspiegelt: Es ist offenbar mittlerweile nicht mehr gewünscht, Mitarbeitern frohe Weihnachten zu wünschen. Stattdessen wurden uns offiziell englischsprachige Karten mit der Aufschrift 'Season's Greetings' zur Verfügung gestellt, um andere Kulturen nicht zu verletzen. Ich sehe darin ein weiteres Beispiel, wie sehr wir als Gesellschaft und Kultur beginnen, uns selbst zu verleugnen. Weihnachten ist nicht nur ein religiöses Fest, sondern auch ein Teil unserer kulturellen Identität. Es ist bedauerlich, dass aus Angst vor möglichen Missverständnissen oder Konflikten Jahrhunderte alte Traditionen aufgeweicht werden. Ich halte diese Entwicklung für ein Trauerspiel und würde es begrüßen, wenn solche Tendenzen öffentlich zur Diskussion gestellt werden könnten.“
Die Universität will international wirken
NIUS wollte es genau wissen und fragte bei der Uni Bremen nach. Von dort kam eine schnelle, aber unverbindliche Antwort: „Die Universität stellt eine digitale Karte für Weihnachts- und Neujahrsgrüße zur Verfügung, die in E-Mails direkt ins Textfeld eingebunden werden kann. Die Aufschrift ist Englisch, da die Universität Bremen international verschickt. Selbstverständlich steht es jedem Bereich frei, eigene Karten drucken zu lassen.“

Ein Student im Hörsaal der Universität Bremen.
Wir von NIUS sind mit dieser Antwort nicht einverstanden. Die Kernfrage lautet: Wenn es Englisch sein soll – warum steht denn da nicht „Merry Christmas“? Internationaler geht es nicht. Diesen besonderen Weihnachtsgruß versteht jeder – von Kapstadt bis Stockholm, von Peking bis Los Angeles.
Es versteht jeder Mensch auf dieser Welt, der Weihnachten im Kreise seiner Familie feiert. Denn das schönste Fest des Jahres ist das Weihnachtsfest – und es heißt eben Christfest. Aus gutem Grund: an diesem Tag wurde Jesus Christus geboren. Das darf, das muss eine deutsche Universität auch schreiben. Oder traut sie sich das nicht mehr?
Mehr NIUS:
Erste islamische Fakultät Europas in Münster gegründet
Vor einer Woche wurde es fertig: Unbekannte beschmieren Ludwig-II.-Denkmal
Party-Patriotismus zur WM: „Deutschlandflaggen sind hier verboten“
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Mehr NIUS:
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Burgerladen wird angefeindet, weil er kein Halal-Fleisch verkauft
„Du schreibst zum Beispiel auch mehr Hassmails bei Hitze“: Moderator Eckart von Hirschhausen drückt der WM seine Klima-Agenda auf
Weil sie Araber und Türken als „größte Gefahr” für Juden bezeichnete: Kölner Theater sagt Auftritt von Autorin Mirna Funk ab
Louis Hagen
Artikel teilen
Kommentare