Lehrpersonal solidarisiert sich mit linken Uni-Besetzern und fordert: keine Polizei, keine Strafverfolgung!
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Eine Welle von linken Protesten überzieht die westlichen Universitäten. Unter anderem in Chicago, Berlin und Amsterdam besetzten Kommunisten und Hamas-Versteher den Campus und errichteten Zelt-Lager.
Das Ziel? Die Forderungen der Uni-Besetzer lauten auf Boykott jeglicher Partnerschaften mit Israel, auf Waffenstillstand – bis hin zur Vernichtung des einzigen jüdischen Staats.
Am Dienstag besetzten extrem linke Demonstranten das Gelände der Freien Universität Berlin (FU), NIUS-Reporterin Pauline Voss war live vor Ort:
Solidarität mit den extrem Linken
Nach der Räumung des Protest-Camps rufen nun über 1100 „Lehrende“ dazu auf, den Aktivisten das Recht einzugestehen, das Universitätsgelände zu besetzen und ihre Vernichtungswünsche zu äußern. Das wird natürlich nur durch die Blume geäußert. „Unabhängig davon, ob wir mit den konkreten Forderungen des Protest-Camps einverstanden sind, stellen wir uns vor unsere Studierenden und verteidigen ihr Recht auf friedlichen Protest, das auch die Besetzung von Uni-Gelände einschließt“, heißt es im „Statement von Lehrenden an Berliner Universitäten“.
Als „friedlichen Protest“ lässt sich die Aktion am FU nur schwer bezeichnen. Die extrem linken Demonstranten riefen zur Vernichtung des jüdischen Staates auf, unter anderem mit der verbotenen Parole „From the River to the Sea – Palestine will be free“, riefen zur Intifada (einer Reihe an Terroranschlägen) auf und bedrohten und beleidigten Beamte.
Ein Demonstrant bezichtigte die Polizei, ein „Arier-Gen“ zu besitzen und sich in die Reihe der deutschen NS-Geschichte einzureihen – das ist nur eines der vielen Beispiele von Holocaust-Verharmlosung durch die linken Demonstranten.
Das Camp wurde geräumt, doch die Demonstranten kündigten an, wiederzukehren – diesmal mit der Rückendeckung vom Lehrpersonal.
Im offenen Brief bezeichnen die Dozenten den Polizeieinsatz gegen die extrem linken Demonstranten als Polizeigewalt und fordern einen Schutz der Studenten. Hierbei ist es wichtig anzumerken, dass der Schutz von explizit judenfeindlichen oder extrem linken Studenten gefordert wird – und keineswegs der Schutz der normalen Studenten vor den Extremisten.

Das Statement der Lehrenden.
„Als Lehrende der Berliner Hochschulen verpflichtet uns unser Selbstverständnis dazu, unsere Studierenden auf Augenhöhe zu begleiten, aber auch zu schützen und sie in keinem Fall Polizeigewalt auszuliefern“, so das Statement.
„Wir fordern die Berliner Universitätsleitungen auf, von Polizeieinsätzen gegen ihre eigenen Studierenden ebenso wie von weiterer strafrechtlicher Verfolgung abzusehen“, heißt es weiter.
Wenn also extrem linke Studenten ein Uni-Gelände besetzen, zum Genozid an Juden aufrufen, den Holocaust verharmlosen und jüdische und nicht-linke Studenten bedrohen, handelt es sich laut Auffassung des Lehrpersonals offenbar um einen „friedlichen Protest“. Und wenn die Polizei die Studenten vor den Aktivisten schützt und das Protest-Camp auflöst, handelt es sich um „Polizeigewalt“.
Die Humboldt-Universität antwortete auf NIUS-Anfrage, dass sie sich dazu nicht äußern und zunächst intern das Gespräch suchen will. Die Technische Universität und die Freie Universität beantworteten die Fragen nach einer Einschätzung des Statements, den möglichen Konsequenzen für das betreffende Lehrpersonal und den Plänen, weitere Besetzungen zu unterbinden, bis dato nicht.
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