Unterwerfung: 61 Prozent der Deutschen fürchten den Aufstieg des Islam – und trotzdem unternimmt die Regierung nichts
Die Mehrheit der Deutschen hat Angst vor einem wachsenden Einfluss des politischen Islam. Eine „Islamisierung“ galt lange als Verschwörungstheorie – die nun zur Wirklichkeit wird. Islam-Experten sagen: Das war erwartbar. Auch die Aktivistin Zana Ramadani warnt gegenüber NIUS: Eine Islamisierung sei bereits Alltag. Die „Furcht ist berechtigt“, weil es sich „keineswegs um eine kleine Gruppe“ handelt.
Die Deutschen haben bei der Europawahl 2024 die Parteien der Ampel-Regierung abgestraft. Die Parteien aus dem rechten Spektrum wie CDU (30 %) und AfD (15,9 %) wurden die zwei stärksten Kräfte. Auch das BSW erhielt aus dem Stand 6,2 Prozent. Der Grund: Diese drei Parteien wollen mehr Realpolitik beim Sorgen-Thema Migration.
Mehr noch: 61 Prozent der deutschen EU-Wähler machen sich Sorgen, dass der Einfluss des Islam in Deutschland zu stark wird (ARD infratest dimap). Heißt: Sie fürchten sich ernsthaft vor einem Aufstieg des Islam.
Fakt ist: Immer mehr Menschen aus islamischen Ländern kommen nach Deutschland. Allein 2023 kamen über 461.000 Menschen über das Asyl-System und den Familiennachzug, wovon ein Großteil aus mehrheitlich muslimischen Staaten stammt (z. B. Syrien, Afghanistan, Türkei, Irak, Iran, Somalia). Hinzu kommt: Bis zur Bundestagswahl im Herbst 2025 könnten 500.000 Migranten einwandern.

An deutschen Schulen häufen sich sogenannte Scharia-Vorfälle.
Lange galt der Prozess einer Islamisierung in Europa als eine Verschwörungstheorie und wurde als vermeintlich rechtspopulistische, islamfeindliche Warnung abgetan. Doch heute stellt es sich als die wohl wahrste Prophezeiung Europas heraus: Eine Islamisierung, also eines politisch-ideologischen Islams, ist längst bittere Realität.
Expertin über Islamisierung: „Das war völlig erwartbar“
Das findet auch die Islamismus-Expertin Sigrid Herrmann im Gespräch mit NIUS. Seit Jahren recherchiert sie über Strukturen des politischen Islams und beobachtet alle Entwicklungen.
Herrmann meint, Menschen kommen aus Gesellschaften zu uns, in denen der Islam „einen Gestaltungsanspruch“ habe. „Das war völlig erwartbar, wenn man Umfragen in islamischen Ländern kannte und weiß, dass Menschen ihre Werte nicht sofort ändern, wenn sie die Grenze überschreiten.“

Islamismus-Expertin Sigrid Herrmann
Die Expertin erklärt: „Menschen bringen nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Werte mit. Bei Menschen aus islamisch geprägten Gesellschaften ist dies häufig ein so tief religiöses Weltbild, wie sich das Mitteleuropäer kaum noch vorstellen können.“
Und zu diesem Weltbild gehöre eben nicht nur „muslimische Riten“, sondern oft „die Vorstellung, die Gesellschaft zu prägen“. „Viele stark religiöse neue Mitbürger ergeben eine religiösere Gesellschaft. Im Falle des Islams eine Hinwendung zu mehr islamischen Normen, eine Islamisierung, wenn man so will“, so die Islam-Kennerin weiter.
„Es sind keineswegs nur einige wenige Muslime“
Die Folgen der laschen Migrationspolitik sind mittlerweile: gewaltig. Eine INSA-Umfrage im Auftrag von NIUS offenbart, dass die Mehrheit der Deutschen (52 Prozent) keine Flüchtlinge aus islamischen Ländern mehr aufnehmen möchte. Auch hat die Mehrheit in der Bevölkerung (54 Prozent) Angst, dass sie als Deutsche zur Minderheit im eigenen Land werden.
Die Aktivistin und Publizistin Zana Ramadani (CDU-Mitglied) ist muslimisch aufgewachsen. Sie sagt zu NIUS: „Die Furcht vor dem Islam ist berechtigt!“

Die Aktivistin und Publizistin Zana Ramadani
Ramadani warnt: „Es sind keineswegs nur einige wenige Muslime, mit denen es Probleme gibt: Denn die muslimische Community radikalisiert sich weltweit und wird immer fordernder. In Schulen, Kitas, öffentlichen Einrichtungen wollen sie ihre Regeln durchsetzen. Bei uns leben mittlerweile viele Muslime mit extrem patriarchalen Einstellungen.“
Längst ginge es nicht mehr um eine kleine, gefährliche Gruppe. „Wenn es tatsächlich nur um eine kleine radikale Minderheit ginge, dann würde man es schon daran erkennen, dass die Mehrheit der Muslime sich gegen sie wenden würde. Aber von wegen: Sogar gebildete Muslime stellen sich oft schützend vor ihre fundamentalistischen Glaubensbrüder.“

Eine Mehrheit der Deutschen möchte keine Flüchtlinge mehr aus islamischen Ländern aufnehmen.
So verändert sich Deutschland
Seit der unkontrollierten Massenmigration hat sich Deutschland verändert. NIUS nennt Alarm-Beispiele:
- Die Ausländerkriminalität steigt bundesweit dramatisch an. Von den 2,2 Millionen Tatverdächtigen 2023 hatten 923.269 Personen keinen deutschen Pass – obwohl der Ausländer-Anteil in der Bevölkerung bei nur 15 Prozent liegt. Die Zahl der nichtdeutschen Täter steigt um rund 18 Prozent. Der Anteil der tatverdächtigen Ausländer liegt also nun bei 41 Prozent, der von tatverdächtigen Zuwanderern bei 20 Prozent.
- Das Phänomen Messer-Angriffe nimmt drastisch zu. Das Bundeskriminalamt berichtet in der Polizei-Kriminalstatistik (PKS) von 8951 Messer-Angriffen 2023 – ein Zuwachs von knapp 10 Prozent gegenüber 2022. Doch die wahre Zahl liegt noch höher (NIUS berichtete). Denn allein in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei im vergangenen Jahr 6221 solcher Angriffe gezählt.

Immer wieder finden in Deutschland Islamisten-Demonstrationen statt. - Der Islamismus in Deutschland nimmt Fahrt auf. Offiziell schätzt der Bundesverfassungsschutz das Personenpotenzial des Islamismus auf 27.480, darunter Salafismus auf 11.000 Personen. Insider aus der Behörde warnen jedoch: Die Dunkelziffer ist größer. Auch der legalistische Islamismus, der auf eine legale Unterwanderung in der Politik und Gesellschaft setzt, ist akut.
- Die islamistische Terrorgefahr ist wohl aktuell so hoch wie schon lange nicht mehr. Auch vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts. Insgesamt sind 18 islamistische Terroranschläge in Deutschland zwischen 2010 und 2023 verhindert worden. Insider des Verfassungsschutzes meinen zu NIUS: in Wirklichkeit seien es mehr vereitelte Attacken – denn in den Zahlen werden nicht Taten gezählt, die in einem frühen Stadium verhindert werden. Zugleich hat es 2023 und 2024 mehrfach Festnahmen von Islamisten gegeben, die mutmaßlich Anschläge verüben wollten.

November 2023: Razzia in der islamistischen Mullah-nahen IZH-Moschee in Hamburg. - Islamistische Einzeltäter werden immer gefährlicher. Nach dem Messer-Mord an einem Polizisten in Mannheim schlägt Baden-Württembergs Verfassungsschutz Alarm. Der islamistische Extremismus sei so gefährlich wie seit Jahren nicht mehr. „Wir schätzen derzeit die Gefahr eines islamistisch motivierten Anschlags als abstraktes, aber als reales Bedrohungsszenario ein“, so Landesverfassungsschutz-Chefin Beate Bube. Besonders motivierte Einzelakteure und Kleinstgruppen greifen zu einfachsten Mitteln. Das hätten auch die Anschlagsplanungen von Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gezeigt.
- Muslimischer Antisemitismus ist am Wachsen. Laut einer Studie teilen mehr als 40 Prozent der Muslime in Deutschland antisemitische Einstellungen. Mittlerweile finden auf deutschen Straßen regelmäßig antiisraelische bis antisemitische Proteste statt. Besonders seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel häufen sich die Taten. In Deutschland werden Israel-Fahnen von Balkonen gerissen, David-Sterne an Wohngebäuden markiert, Judenhass-Parolen auf den Straßen gerufen. Auch werden Synagogen angegriffen und von Terror bedroht.
- Scharia-Vorfälle an Schulen häufen sich. Zum Beispiel versuchten muslimische Schüler in Neuss (NRW) Regeln nach der islamischen Scharia-Rechtssprechung durchzusetzen. Frauen sollten sich bedecken und Geschlechtertrennung im Unterricht stattfinden.

In Köln darf seit 2022 der Muezzin per Lautsprecher zum Gebet rufen.
- Für viele junge Muslime in Deutschland ist der Koran wichtiger als das Grundgesetz. In einer Umfrage für eine Studie (Forschungsinstitut Niedersachsen) meinte die Mehrheit der muslimischen Schüler (68 Prozent): „Die Regeln des Korans sind mir wichtiger als die Gesetze in Deutschland“. 45,8 Prozent erklärten sogar, ein islamischer Gottesstaat sei für sie die beste Staatsform.
- Tausende Menschen demonstrieren immer öfter auf islamistischen Demonstrationen. So zum Beispiel bei der extremistischen Gruppe Muslim Interaktiv in Hamburg. Zuletzt wurde dort auf Plakaten und in Reden „Kalifat ist die Lösung“ gefordert.
„Islamisierung erlebe ich im Alltag“
„Ich erlebe die Islamisierung im Alltag“, erzählt Ramadani aus ihrem Leben. „Am Wochenende wurde ich von der Mutter einer Mitschülerin auf einem Kindergeburtstag als ‚Zionistin‘ beschimpft, nur weil ich mich für Israel einsetze. Die Frau ist Deutsche, aber mit einem Palästinenser verheiratet.“

Verschleierte Besucherinnen der politisch-islamischen DITIB-Moschee in Köln.
„Eine andere Mitschülerin meiner Tochter trägt Kopftuch – in der ersten Klasse! Entschieden hat das ihr Vater, ein Pakistani. Und ihr Zwillingsbruder kontrolliert in der Schule, ob sie das Kopftuch trägt. Nur wenn sie sich unbeobachtet fühlt, nimmt sie es ab“, so die Aktivistin.
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