„Unvernunft, Ignoranz, Inkompetenz“: Top-Virologe Stöhr rechnet mit der Corona-Politik ab
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Er meldete sich immer wieder während der Corona-Krise zu Wort und kritisierte die Maßnahmen der Bundesregierung: Prof. Dr. Klaus Stöhr, einer der renommiertesten Virologen des Landes. Und Stöhr hat nicht das Gefühl, dass die Politik ihre Fehler aufarbeiten möchte.
Überzogene Maßnahmen, falsche Einschätzungen bei Masken, gigantische Impfstoff-Bestellungen zu einem Zeitpunkt, als klar war, dass sie niemand mehr braucht – alles kein Thema mehr, kritisiert Stöhr. „Aber das zu analysieren, würde aus meiner Sicht eine Verantwortung der Politik sein, die ja auch eine gewisse Notwendigkeit zur Selbstkontrolle hat“, so der Wissenschaftler bei „Schuler! Fragen, was ist“.

Stöhr und NIUS-Politik-Chef Ralf Schuler
Er erinnert an die Tage, als man in einem Restaurant am Platz keine Maske tragen musste – und auf dem Gang zur Toilette dann schon. „Das sind Auswüchse, die auf der Grundlage von Fehlern, von Fehlentscheidungen ganz zu Anfang beruhen. Also die Leute haben sich natürlich in den Gaststätten bemüht, sich an diese Regelungen zu halten. Ich entsinne mich an Polizisten, die mit Zwei-Meter-Stöcken dann rumgelaufen sind. Also bester Wille dann bei denen, die das umsetzen mussten. Aber vielleicht Unvernunft, Ignoranz und vielleicht auch Inkompetenz, Inkompetenz bei denjenigen, die sich über solche Maßnahmen Gedanken machen sollten.“
Das ganze Interview sehen Sie hier:
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Ralf Schuler
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