Warn-Video gelöscht! Bayerisches Innenministerium knickt vor Islamisten ein
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Das bayerische Innenministerium (BIM) veröffentlicht ein Video, das vor dem Abrutschen in den Salafismus warnen soll. Auf X empören sich Linke und Islamisten und vergleichen die Darstellung mit antisemitischen Karikaturen. Schlussendlich knickt das Innenministerium ein und entfernt das Video.
Im Rahmen des Projekts „Antworten auf Salafismus“ teilt das BIM das Video „Die Salafismusfalle. Es geht schneller, als du denkst“. In dem Video gerät eine junge Muslima durch islamistische TikTok-Prediger in einen Salafismus-Strudel. Während im Hintergrund ernste Musik spielt, verschleiert sich die Frau in dem Video immer mehr, bis sie an einen Salafisten vergeben und mit ihm verheiratet wird. Dieser „verschluckt“ die Frau geradezu und zwingt sie zur vollverschleierten Hausarbeit. Die Muslima weint, während man im Hintergrund eine weitere mögliche Ehefrau sieht.
Schauen Sie hier das mittlerweile gelöschte Video:
Linke und Islamisten gehen auf die Barrikaden
Auf X entlädt sich linke und islamistische Wut über den Clip. Während die einen sich an der Darstellung der Salafisten stören und an Fritz Hipplers „Der Ewige Jude“ erinnern, reden die anderen von „rassistischem Müll“.

Ein Kommunist vergleicht die Darstellung des Salafisten mit einer antisemitischen NS-Karikatur. Eine eindeutige Relativierung der NS-Verbrechen, die durch die anti-israelische Wassermelone im Namen des Nutzers abgerundet wird.
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Linken, Niema Movassat, schreibt auf X: „2024 ist der Stürmer wieder da u betreibt die Propagandaabteilung des bayerischen Innenministeriums.“ Mit dieser Aussage vergleicht er tatsächlich die Verfolgung aller Juden, die im Holocaust mündete, mit einem Aufklärungsvideo über islamistische Extremisten. Eine eindeutige Relativierung der Verbrechen der Nationalsozialisten.

„Was für ein unfassbarer rassistischer Müll. Ich werde eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen den bayerischen Innenminister prüfen“, fügte Movassat hinzu.

Für Movassat ist die „Aufmachung“ der Salafisten „rassistisch“. Warum Salafisten für ihn eine eigene „Rasse“ darstellen, bleibt dabei offen. Ob in einem anderen Falle, zum Beispiel eine Darstellung von Rechtsextremisten als glatzköpfige, ostdeutsche Bomberjackenträger für den Linken ebenfalls „rassistisch“ wäre, scheint unwahrscheinlich.

Zum Vergleich: Die „Szenegröße des politischen Salafismus“ (Verfassungsschutz Baden-Württemberg) Abul Baara und der im Video dargestellte Salafist.
Auch die Islamismus-Lobbyisten von Muslim Interaktiv nutzten das Video, um NS-Verbrechen zu relativieren und Salafisten in Schutz zu nehmen. Auf X schreiben sie: „Wer braucht schon die AfD, wenn das bayerische Innenministerium solche Videos über Muslime produziert, die der Nazi-Propaganda entsprechen? Habt ihr euch diese entmenschlichende Hetze von der Judenverfolgung in den 1930er abgeguckt?“

Die Beamten knicken ein
NIUS fragte das bayerische Innenministerium an und fragte, wieso das Video gelöscht wurde. Ein Pressesprecher antwortete: „Wir nehmen die Kritik an dem Video sehr ernst und haben die Kampagne erstmal gestoppt. Wir bedauern außerordentlich, wenn das Video zu Irritationen und Missverständnissen geführt hat. Da für uns die Präventions- und Deradikalisierungsarbeit im Kampf gegen den Salafismus ein sehr wichtiges Anliegen ist, werden wir die Videoszenen überarbeiten. Die Gefahren des Salafismus dürfen aber nicht verharmlost werden.“
„Einflussreiche salafistische Prediger versuchen verstärkt, mit auf den ersten Blick harmlos wirkenden Alltagsthemen insbesondere junge Menschen zu ködern und für ihr extremistisches Gedankengut zu gewinnen“, so ein Pressesprecher zu NIUS.
Obwohl das Innenministerium die Gefahr erkennt, knickt es vor dem Druck einer links-islamistischen Empörungs-Kampagne ein. Fatal: Das Innenministerium warnt in den sozialen Medien vor Islamisten und wird von eben jenen bezwungen.
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