Wessi-Minister Schuster: „Die Sachsen haben keinen Political-Correctness-Filter vorm Maul“
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Völker dieser Welt, schaut auf Sachsen!
Das sagt einer, der verhältnismäßig neu ist im Osten: Armin Schuster, seit 2022 Innenminister von Sachsen. Im Gespräch mit „Schuler! Fragen, was ist“ rät Schuster: Öfter und früher nach Sachsen lauschen, dann weiß man, was im Rest des Landes mehrheitsfähig ist.
„Die Sachsen merken Dinge früher, sind viel sensibler in diesen Wahrnehmungen“, sagt Schuster. „Sie haben keinen Political-Correctness-Filter vorm Maul. Das ist ja im Westen eher verbreiteter.“ Was man sagen darf und was nicht – dieses Denken habe er in Sachsen nicht vorgefunden. „Und das tut gut.“ Manchmal etwas zänkisch, kernig, so seien die Menschen dort. Schuster kommt aus Rheinland-Pfalz, fühlt sich aber „sauwohl“ im Osten.
Das ganze Interview sehen Sie hier:
Sein Rat an die Bundespolitik: Öfter mal auf Sachsen achten. „Vielleicht sind wir so ein Frühwarnindikator für Stimmungen, für gesellschaftliche Positionierungen. Dass jetzt plötzlich alle merken, dass das Gendern doch der Masse der Deutschen gar nicht gefällt. Das hätten sie in Sachsen aber schon vor zwei Jahren besichtigen können. Und dass wir das mit der kulturellen Aneignung, die angeblich verboten ist – Rastalocken, Indianer, was weiß ich –das konntest du hier in Sachsen schon lange besichtigen. Es setzen sich viele Dinge durch.“

Schuster mit NIUS-Politik-Chef Ralf Schuler
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Ralf Schuler
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