Nach Zurückweisung zogen sie vor Gericht: Nun wollen die drei Somalier offenbar Kirchenasyl beantragen – und der Bischof spielt mit!
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Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) positioniert sich offen gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung! Im Fall von drei somalischen Asylbewerbern, die über Polen nach Deutschland eingereist sind, unterstützt die Kirche mit einem Trick deren Bestrebungen, im Land zu bleiben.
Die drei Somalier, die über Polen nach Deutschland eingereist sind und vor Kurzem Schlagzeilen machten, werden sich jetzt wohl auf sogenanntes Kirchenasyl berufen. Damit wären sie für eine Rücküberstellung nach Polen oder Litauen kaum noch erreichbar – sehr zum Ärger der Behörden.
Ein Asylbearbeiter dazu in Bild: „An die Leute ist dann kein Rankommen mehr. Rechtskräftige Abschiebungen werden über Monate ausgebremst oder scheitern ganz – allein, weil Fristen verstreichen.“
Eigentlich nur für Härtefälle, aber ...
Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zeigen: 2024 wurden 2.386 Kirchenasyl-Fälle gemeldet – rund 300 mehr als im Vorjahr! Insgesamt wurden fast 3.000 Personen von kirchlichen Einrichtungen aufgenommen und damit faktisch der Abschiebung entzogen.

Im vergangenen Jahr besuchte Ex-Außenministerin Annalena Baerbock Bischof Stäblein in seiner Kirche im brandenburgischen Drachenhausen.
Offiziell sollen Kirchenasyle nur in „besonderen Härtefällen“ gewährt werden. Doch in den meisten Fällen handelt es sich um sogenannte Dublin-Fälle, also Personen, die bereits in einem anderen EU-Staat registriert wurden und dorthin zurückgeführt werden müssten. Nur 39 Fälle betrafen Abschiebungen in Nicht-EU-Staaten – und das BAMF erkannte lediglich einen einzigen tatsächlichen Härtefall an.
„Die Kirche steht nicht über dem Recht“
Der Fall der drei Somalier erhält besondere Aufmerksamkeit, da sich der evangelische Berliner Bischof Christian Stäblein persönlich für sie einsetzt. Nach einem Treffen mit den Männern sprach er von „sehr jungen Menschen, die schwer an dem tragen, was sie in ihrer Heimat und auf der Flucht erfahren haben“. Für Stäblein ist das Kirchenasyl ein „Dienst für die Gesellschaft“.
Auch Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) mahnte bereits: „Die Kirche steht nicht über dem Recht.“ Der Staat dürfe nicht zulassen, dass die Entscheidung über Bleiberecht de facto in kirchliche Hand gerät.
Brisant: Immer mehr abgelehnte Asylbewerber lassen sich nachträglich taufen – nicht selten mit dem Ziel, über einen angeblichen Glaubensübertritt eine Abschiebung zu verhindern. Allein in einer evangelischen Gemeinde in Berlin-Steglitz gibt es laut Bild inzwischen rund 1.200 Konvertiten aus dem Iran und Afghanistan.
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