Wann verstehen die Grünen Schwarz-Rot-Gold?
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Der Bundesvorsitzende der Grünen Jugend, Luis Bobga, feierte in den Sozialen Medien das Scheitern der deutschen Nationalmannschaft. Er habe sich „gefreut, dass Havertz und Woltemade verschossen haben“, schrieb er nach der Niederlage gegen Paraguay am Montag. Dann setzte er noch einen drauf und äußerte sich feindselig gegenüber dem eigenen Land. In Richtung der Fußballfans schrieb er: „So, und jetzt hängt eure scheiß Deutschland-Flaggen wieder ab.“

So artikuliert der Chef der Grünen Jugend seinen Hass auf Deutschland.
Der FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki reagierte empört auf die Äußerungen Bobgas. In einem Beitrag auf der Plattform X erinnerte er daran, dass die schwarz-rot-goldene Flagge das Symbol „unserer Demokratie und unseres verfassungsrechtlichen Wertefundaments“ sei. Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) erklärte, der von Bobga zur Schau gestellte Hass auf Deutschland stehe „ganz in der Tradition namhafter Grüner“.
Das ist leider richtig. Nach ihrer Gründung vor 46 Jahren lehnten die Grünen den demokratischen Staat der Bundesrepublik erst vehement ab, dann wollten sie sich gar nicht oder nur ungern mit ihm identifizieren. Die spätere Kulturstaatsministerin der Grünen – Claudia Roth zum Beispiel – führte im Mai 1990 eine Demonstration gegen die Wiedervereinigung an. Motto: „Nie wieder Deutschland!“ 25 Jahre später – jetzt war sie Bundestagsvizepräsidentin – marschierte sie hinter vermummten Linksextremisten her, die die Parole „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ skandierten.
Oder nehmen wir Robert Habeck, Grünen-Ikone und Vizekanzler von 2021 bis 2025. Er schrieb 2010 in einem seiner Bücher: „Patriotismus, Vaterlandsliebe also, fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

Empört sich über Bobga: Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler)
Entfremdung vom eigenen Land hat bei den Grünen Tradition
Die gewollte, kokette und auch aggressive Entfremdung vom eigenen Land hat bei den Grünen eine lange Tradition und setzt sich also jetzt fort, wenn Luis Bobga von den „scheiß Deutschland-Flaggen“ spricht, die man abnehmen solle.
Dahinter steckt die Behauptung, Schwarz-Rot-Gold verkörpere Nationalismus, Größenwahn und Rassismus. Das Gegenteil ist richtig: Es sind die Farben der Republik, der Freiheit, der Menschenrechte und der Demokratie, die 1933 unterging, 1949 wieder auferstand und unser Land zu einem der besten der Welt gemacht hat.
Diese Farben halten Deutschland im Guten zusammen. Wer sie verachtet, der ist entweder dumm oder kein Demokrat. Herr Bobga kann sich entscheiden.
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