„Weniger weiße Babys, mehr Migranten“: Weil Linke den Westen hassen, sollen wir keine Kinder mehr bekommen
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Die kinderlose Feministin Verena Brunschweiger fordert weniger weiße Babys im Westen. Stattdessen sollte Europa noch mehr Migranten aufnehmen, weil „wir die Welt ruiniert haben“. Das passt zur These vieler Linker von der „weißen Schuld“, die es durch Selbstmarginalisierung oder -abschaffung abzutragen gelte.
2019 plädierte die Regensburger Lehrerin Verena Brunschweiger in ihrem Essay „Kinderfrei statt kinderlos“ für ein bewusst kinderfreies Leben. Damit trat der Antinatalismus, also die Philosophie, aus ethischen Gründen keine Kinder hervorzubringen, an die breite Öffentlichkeit. Die Autorin führte dafür verschiedene Gründe auf.
Etwa einen klimapolitischen: Ein Kind soll ca. 58,6 Tonnen CO2 pro Jahr verursachen. Brunschweiger fordert einen vorübergehenden „Geburtenstopp“ bzw. „Birth Strike“ und sogar politische Anreize wie 50.000 Euro für jede 50-jährige kinderlose Frau. Dazu einen ethisch-philosophischen: ein neues Leben bedeute potenzielles Leid, das man vermeiden sollte. Und einen feministischen: gegen die Gleichsetzung von Weiblichkeit mit Mutterschaft, gegen gesellschaftlichen Druck („Du musst Kinder bekommen, sonst bist du unvollständig“) und für „echte Frauenpolitik“ statt bevölkerungspolitischer Maßnahmen.
Die Letzte – und zufrieden damit
Mit ihren Thesen erlangte Verena Brunschweiger erhebliche Medienpräsenz. Von der SWR-Talkshow über Berichte im Privatfernsehen bis zu Sendungen des Deutschlandfunks. Und auch allerlei Blätter von Zeit und Süddeutsche Zeitung über Focus und Spiegel bis zur Welt berichteten.
Die Gymnasiallehrerin (Deutsch, Englisch, Ethik) legte mit einem weiteren Buch nach, gab Interviews. Aktuell macht in den sozialen Medien ein Interview die Runde, das sie der australischen Nachrichten-Website news.com.au gab. Dort propagiert sie den Slogan „My bloodline ends with me“ (Meine Blutlinie endet mit mir) und bezeichnet das als verantwortungsvolle Wahl. Nun gut, das ist ihre Sache, und nicht wenige Kommentatoren im Internet zeigen sich ob ihrer Ankündigung sehr erleichtert.

Die Letzte ihrer Familie: Verena Brunschweiger.
Doch neben den bereits bekannten Gründen, aus denen Brunschweiger ihren Appell, keine Kinder zu bekommen, ableitet, nennt sie einen neuen: Sie fordert weniger „weiße Babys“ im Westen und die Aufnahme von noch mehr Migranten, weil wir durch Kolonialismus, Kapitalismus und durch die von uns verursachte Klimakrise „die Welt ruiniert“ hätten: „Wir verursachen den Klimawandel, der das Leben in Afrika zum Beispiel elend und schrecklich macht. Also natürlich, warum sie nicht einladen, wenn sie kommen wollen?“
Entsprechend wettert sie bei dem australischen Sender gegen rechte Politiker wie US-Präsident Donald Trump und den Vizepräsidenten JD. Vance, die Frauen aufforderten, mehr Babys zu bekommen. Aber auch gegen Tech-Milliardär Elon Musk. Der, selbst Vater von 14 Kindern, hat schon vor Jahren vor niedrigen Geburtenraten als größter, ja existenzieller Bedrohung für die gesamte Zivilisation gewarnt. Die Australier etwa, die nur noch eine Geburtenrate von 1,48 verzeichnen (2,1 wären zum Selbsterhalt nötig), nannte Musk eine „gefährdete Art“.
Schon jetzt eine schrumpfende Minderheit
Brunschweiger insinuierte, Musk sei Rassist („… und er mag sowieso Leute nicht, die nicht weiß sind, wie allen bekannt ist“) und plädiere nur für mehr Geburten, weil er „Sklavenarbeiter“ und Konsumenten benötige. Ein Argument, das schon deshalb haarsträubend falsch ist, weil Elon Musk immer wieder betont, dass das Problem weltweit besteht und die gesamte Zivilisation betrifft. Explizit äußerte er sich zu sinkenden Geburtenraten in Indien, China, Südkorea und Japan. Musks Sorge gilt dem langfristigen Fortbestand von Kulturen, Innovation und wirtschaftlicher Stabilität weltweit.

Findet niedrige Geburtenraten extrem bedrohlich: Elon Musk mit drei seiner 14 Kinder
Verena Brunschweiger hingegen will die eigene Zivilisation demografisch abgeschafft sehen. Dabei sind Weiße weltweit ohnehin eine (schrumpfende) Minderheit. Noch Mitte des 20. Jahrhunderts machten sie 25–30 Prozent der Weltbevölkerung aus, heute liegt ihr Anteil bei etwa 10–14 Prozent, je nachdem, wie man „weiß“ definiert. Also etwa, ob hellhäutige Lateinamerikaner mit starker europäischer Mischung voll mitgezählt werden.
Manche linken Aktivisten können es gar nicht erwarten, dass es noch weniger Weiße gibt, und wünschen sich für unsere „einheitsgraue oder sogar -braune Gesellschaft“ (Arbeitsministerin Bärbel Bas) noch mehr Durchmischung mit kulturfremden Einwanderern. In den 60er-Jahren wurde die Theorie von der „weißen Schuld“ (White Guilt) noch fast ausschließlich von linksradikalen akademischen Kreisen vertreten. Es beschreibt das Gefühl, das manche weißen Menschen empfinden, weil sie angeblich von historischen und strukturellen Ungerechtigkeiten profitieren – wie Sklaverei, Kolonialismus, Rassismus und Diskriminierung gegenüber Schwarzen, Indigenen oder anderen Minderheiten.
Der Selbsthass wird in die Mitte getragen
Der Historiker Noel Ignatiev etwa forderte explizit die Abschaffung der „weißen Rasse“ als soziale Kategorie und Privilegien-System: „Abolish the white race – by any means necessary“ (Die weiße Rasse auslöschen – mit allen notwendigen Mitteln). Womit nicht die physische Auslöschung heller Haut, sondern die Abschaffung von „Whiteness“ als sozialem Konstrukt gefordert wurde, das mit westlichen Strukturen (Privilegien, Unterdrückung) verbunden sei. Weiße sollen „Rasse-Verräter“ werden und ihre Identität aufgeben.
Der Westen wird von der Linken unserer Tage als einzigartig böse dargestellt – verantwortlich für Kolonialismus, Sklaverei (obwohl es die immer und in fast allen Kulturen gab und die Europäer diejenigen waren, die sie abschafften), Kapitalismus und Klimawandel. Daraus leiten sie die Forderung nach Reparationen ab, in Form von offenen Grenzen, Massenmigration und kultureller Selbstkritik bis hin zur Demontage westlicher Identität.
Der Selbsthass ist nicht mehr auf ein kleines, radikales Milieu beschränkt, er wird vor unseren Augen in die gesellschaftliche Mitte getragen. Wenn wir aufhören, an unsere Zukunft zu glauben und keine Kinder mehr in die Welt setzen, wird sich die Marginalisierung unserer westlichen Zivilisation, die ohnehin durch die Massenmigration aus inkompatiblen Kulturen längst in vollem Gange ist, noch beschleunigen.

Für manche haben weiße Menschen keine Bedeutung.
Der Weiße soll verschwinden
Vermutlich hat Verena Brunschweiger das Ganze nicht zu Ende gedacht. Mit Feminismus haben diejenigen, die nach ihrem Willen auch bei uns möglichst bald in der Mehrheit sein sollen, noch viel weniger im Sinn als mit Klimaschutz. Mit Menschen wie ihr wird auch die Relevanz von Frauen im gesellschaftlichen Leben aussterben, insbesondere die der feministisch engagierten.
Nicht die Entscheidung, keine Kinder bekommen zu wollen, sei eigensüchtig, meint Brunschweiger, sondern die Entscheidung für Kinder. Eltern wollten ein „Mini-me“ von sich in die Welt setzen, wenn sie ihre Gene weitergeben. Diese Diagnose wagt sie bei Nicht-Weißen, die sich im Gegensatz zu Europäern zahlreich reproduzieren, nicht zu stellen. Frauen auf Gebärmaschinen zu reduzieren – das wirft sie nur Donald Trump vor, nicht misogynen Männern in Afrika oder der arabischen Welt.
Da spielt auch das Kind als Klima-Killer keine Rolle, Hauptsache, der Weiße verschwindet, je eher, desto besser, am besten gleich durch Selbstabschaffung. Man könnte das Rassismus nennen.
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