Die Heidi-Heuchelei der CDU – Mit der AfD nicht, aber mit der Linkspartei schon
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Wenn man nur alt genug ist, dann hat man in den deutschen Medien viele Hitlers kommen und gehen sehen.
„Achtung, Reichelt!“ vom 22. Juni sehen Sie hier:
Deutschlands politische Obsession
Mit meinen 46 Jahren und als Kind der 90er erinnere ich mich noch an den sogenannten Russen-Hitler Wladimir Schirinowski, von dem der Boulevard viele Jahre lang besessen war.

Wladimir Wolfowitsch Schirinowski war Chef der russisch-nationalistischen LDPR Partei.
Ich erinnere mich an den charismatischen Kärntner Jörg Haider, in Deutschland auch bekannt als Alpen-Hitler, der in den 2000er Jahren sogar mit Sanktionen belegt wurde.

Alpen-Hitler wurde Alfons Haider genannt und von 14 EU-Staaten sogar mit Sanktionen belegt.
Es gab vor ein paar Jahren einen Namibia-Hitler, der tatsächlich Adolf Hitler hieß, sich inzwischen aber in Adolf Uunona umbenannt hat.

Der namibische SWAPO Politiker Adolf Hitler Uunona hat Hitler mittlerweile aus seinem Namen streichen lassen.
Wladimir Putin ist auch immer mal wieder Hitler.

Der russische Präsident Putin ist auch immer mal wieder Hitler.
In Donald Trump vermutet vor allem der Spiegel regelmäßig einen neuen Hitler.

Spiegel Cover mit Trump, Le Pen und Höcke.
Es gibt Menschen, die nennen Markus Söder zwar nicht Hitler, aber Södolf.

Auch Markus Söder muss sich Hitler Vergleiche gefallen lassen.
Und natürlich gibt es den Hitler von Erfurt, Björn Höcke.

Björn Höcke ist für viele der „Hitler von Erfurt“.
Hendrik Wüst bezeichnet Alice Weidel zwar nicht als Hitler, aber die AfD als Nazi-Partei.

Auch Finanzminister Lars Klingbeil bezeichnete die AfD als „Nazis“.
Der störrische Friedrich Merz sieht inzwischen überall ein neues Auschwitz lauern, wenn er seinen Willen nicht bekommt.

Bekommt er seinen Willen nicht, sieht Friedrich Merz überall ein neues Auschwitz lauern.
Das ZDF wollte uns in der Pandemie einreden, dass man als Maßnahmenkritiker auch Anne Frank ins KZ geschickt hätte. Wörtlich schrieb die ZDF-Propagandistin Sarah Bosetti: „Liebe Querdenker, wenn Anne Frank noch leben würde, wäre sie jetzt 91 Jahre alt. Also Risikopatientin. Ihr Leben und ihr Tod wären euch egal. Ihr Leben und ihr Tod sind euch egal. Ihr seid ein bisschen wie Hitler.“
Millionen Deutsche unter Generalverdacht
An nichts und niemanden fühlen sich linke Journalisten und Politiker, die Hitler und den Nationalsozialismus nicht erlebt haben, häufiger erinnert als an Hitler und den Nationalsozialismus.
Die Hitler-Besessenheit der politisch-medialen Elite ist die wohl größte Schizophrenie unseres Landes.
Zwar sind sich alle einig, dass Hitler und seine deutschen Menschheitsverbrechen historisch einzigartig, singulär waren, aber gleichzeitig herrscht große Einigkeit darüber, dass alles irgendwie so ist wie Hitler und die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus jederzeit wieder ausbrechen kann, wenn nur zu viele Menschen den Grünen widersprechen. Linke sprechen dabei allerdings nicht von Nationalsozialismus, sondern von Faschismus, was grundverschiedene Dinge sind, weil Nationalsozialismus einfach zu sehr nach Sozialismus klingt. In dieser links-grünen Schizophrenie, die inzwischen auch die CDU befallen hat, steckt auch die größte Unverschämtheit des Landes, nämlich die Unterstellung, dass Millionen Deutsche nur allzu bereit wären, einer neuen Unrechtsherrschaft zu dienen.
Adolf Hitler hat an seiner alten Wirkungsstätte Berlin eine erstaunliche post-mortale Zweitkarriere hingelegt. Diesmal nicht als Tyrann und Massenmörder, sondern als Schutzpatron und Maskottchen politischer und intellektueller Bequemlichkeit im gesellschaftlich-medialen Mainstream. Wenn alle Politik nur noch dem Ziel dient, „UnsereDemokratie“ vor einer neuen Hitler-Diktatur zu schützen, dann ist natürlich jedes Mittel erlaubt und jeder skeptische Gedanke irgendetwas zwischen überflüssig und Kollaboration. Die Parole „HitlerHitlerHitler“ ist zum polit-popkulturellen Anything Goes der Post-Demokraten geworden, die „UnsereDemokratie“ am liebsten durch ein neues Ermächtigungsgesetz namens AfD-Verbot schützen würden und, so wie Daniel Günther, freie Medien wie NIUS gemeinsam mit der militanten Antifa bekämpfen und verbieten wollen. Die Losung des Genossen Günther hat dabei historischen Klang. Sie lautet: Deutsche, erwachet und wehrt Euch.
Wahlkampf mit den Vergasten
Es ist genau dieser Hitler-Wahn, diese atemberaubende Skrupellosigkeit bei der historischen Verharmlosung, dieser rasende Relativismus aus Machtgeilheit, diese eiskalte Rücksichtslosigkeit gegenüber Millionen Opfern, wenn Friedrich Merz plötzlich Wahlkampf mit den Vergasten macht, es ist genau dieser Wahn, dass überall immer Hitler lauert, der die CDU in die linke Unterwerfung gesaugt hat. Erst waren es nur links-grüne Politiker und Journalisten mitsamt ihrem angeschlossenen steuerfinanzierten Kulturbetrieb, die aus schnödem Machtkalkül die sogenannte Brandmauer als Schutz vor der deutschen Vergangenheit beschworen haben.
Der Pakt mit der alten SED
Inzwischen hat sich die CDU angeschlossen und glaubt ihre eigenen Schauermärchen von der letzten Patrone der Demokratie, wobei ich mich bei Patronen immer frage, auf wen eigentlich geschossen werden soll. Historisch besonders haarsträubend ist dabei, dass Friedrich Merz und die Union durch die totale Lähmung der Brandmauer-Logik gerade dabei sind, die größte deutsche Wirtschaftskrise seit 1929 zu produzieren, unstrittig ein Treiber für Verteilungskämpfe und wahren Extremismus.

Bundeskanzler Merz und seine Regierung beschwören durch ihre Politik die größte Wirtschaftskrise seit 1929 herauf.
Die letzte strategische Option der CDU, besonders im Osten des Landes, war es, sich mit der alten SED, der Linkspartei zu verbünden, um gewaltige Mehrheiten um das zu bringen, was sie wählen wollen und wohl werden. Befeuert von Daniel Günther wollte sich Sven Schulze von der SED zum Ministerpräsidenten wählen lassen. Er hat das für Politikerverhältnisse ziemlich deutlich gesagt:
Keine Zusammenarbeit in Form einer Koalition. So geschickt, wie Sven Schulze hier formuliert, ist vollkommen klar, was er plant.
Stalinisten, Kommunisten, Antisemiten
Mit der SED an die Macht – das war der schändliche Plan, so wie Friedrich Merz nur mit Zustimmung der SED zum Bundeskanzler gewählt werden konnte. Doch dieser Plan liegt spätestens seit diesem Wochenende in Trümmern. Auf einem Parteitag in Potsdam hat sich die Linkspartei derart furchterregend als krudes Kollektiv von Stalinisten, Kommunisten, Sozialisten, Putinisten, Antisemiten und hasserfüllt militanten Antifaschisten offenbart, dass eine Zusammenarbeit mit denen nicht mehr möglich ist. Um es klar zu sagen:
Eine politische Zusammenarbeit in welcher Form auch immer mit der AfD wäre für die CDU deutlich verkraftbarer als der Pakt mit den roten Stalin-Fans und Israel-Hassern. Falls das irgendwer in der CDU noch immer nicht wahrhaben will, ist hier der neue Chef der Linkspartei, Luigi Pantisano:
Was Pantisano hier sagt, ist nicht weniger als eine Kriegserklärung. Eine CDU, die sich dem zuwendet, würde vermutlich unter zehn Prozent stürzen und im Osten ausnahmslos all ihre verbliebenen Wähler verlieren.
Zweierlei Maß
Der CDU-Furor gegen jegliche Zusammenarbeit gegen die AfD, und sei es nur eine gemeinsame Abstimmung bei gemeinsamen Überzeugungen zum Wohle des Landes, beruht im Wesentlichen auf vier inhaltlichen Argumenten.
- Die AfD sei zu Kreml-freundlich, was in Teilen stimmt.
- Die AfD sei schlecht für die Wirtschaft, was als Argument geradezu grotesk ist, wenn man als CDU über ein Jahrzehnt des politisch-ideologisch herbeigeführten Niedergangs zu verantworten hat.
- Die AfD sei eine antisemitische Partei, was nicht einmal der Verfassungsschutz in seinem ganzen Verfolgungs- und Belastungseifer feststellen konnte.
- Die AfD wolle das System stürzen, wofür ich keinen einzigen maßgeblichen Beleg kenne.
Noch einmal: Putinfreundlich, wirtschafts- und israelfeindlich, umstürzlerisch. Das sind angeblich die Gründe, warum die CDU nichts mit der AfD zu tun haben will. Und hier, meine Damen und Herren, ist die Linkspartei, mit der die CDU in Thüringen und Sachsen zusammenarbeitet:
Sie haben es selbst gehört: Die Linkspartei will nicht nur das inhärent faschistische System stürzen, sie will auch gleich Kapitalisten und Faschisten den Garaus machen, sie also umbringen. Hinzu kommt in fast jeder Rede der Hass auf Israel als Staat der Juden und das geistige Band zum Kreml.
Man muss es so deutlich sagen: Alles, was die CDU über die AfD behauptet hat, trifft auf die Linkspartei im extremsten und extremistischen Maße zu. Natürlich weiß das jeder in der CDU und doch behaupten sie das Gegenteil. Hier ist der Genosse Günther:
Wenn die CDU angeblich aus sehr spezifischen Gründen nichts mit der AfD zu tun haben will, diese Gründe stets als heilige und historische Pflicht beschwört, diese Gründe aber exakt so auf die Linkspartei zutreffen und die CDU kein Problem damit hat, mit diesen Linksextremisten gemeinsame Sache zu machen – dann kann doch etwas nicht stimmen. Dann muss es doch andere, wahre Gründe für das geben, was man versucht uns einzureden.
Die hässlichste Fratze des Sozialismus
Ich sage Ihnen, was dieser Grund ist: Es ist der Zynismus und die Selbstaufgabe als Machtstrategie. Natürlich weiß man in der CDU sehr genau, dass all das, was man uns über die AfD einreden will, vor allem auf die Linkspartei zutrifft. Aber mit der Linkspartei ist CDU-Macht noch möglich, mit der AfD wohl schon längst nicht mehr. Mit der Linkspartei kann die CDU noch regieren, mit der AfD bliebe vor allem im Osten nur noch die Rolle als Juniorpartner. Mit der AfD besteht an vielen Punkten inhaltliche Übereinstimmung, aber die CDU wendet sich eher der Linkspartei zu, die auf offener Bühne die Ermordung politischer Gegner fordert. In Thüringen regiert Mario Voigt in Absprache mit der Linkspartei, obwohl die Linkspartei die CDU als Faschisten beschimpft und Faschisten, Zitat, den Garaus machen will. Die CDU hat stets gehofft, Millionen Menschen würden es nicht merken, nicht so genau hinschauen. Aber an diesem Wochenende hat die Linkspartei die hässlichste Fratze des Sozialismus gezeigt.
In Thüringen gibt es das sogenannte 3+1-Format, in dem sich die CDU vor wichtigen Gesetzen mit der Linkspartei abstimmt.
Nach diesem Wochenende muss doch jeder klar denkende Mensch die Frage stellen, warum ein solches Format in den Ländern und im Bund nicht mit der AfD möglich sein soll.
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