Peinliche Polit-Propaganda – für wie bescheuert halten die uns eigentlich?!
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Was mich persönlich an unserer Bundesregierung am meisten erschreckt, ist nicht die sagenhafte Einfältigkeit einer Bärbel Bas, die über Hunderte Milliarden Euro Steuergeld verfügt, aber keine drei Hauptsätze unfallfrei aneinanderreihen kann.

Bärbel Bas hat unmissverständlich deutlich gemacht, dass sie Umverteilung will.
Es ist nicht der desolate körperliche Zustand eines Lars Klingbeil, der mich mit seinen 48 Jahren inzwischen an den späten Elvis Presley erinnert, schweißgebadet mit einem Handtuch um den Hals und einem riesigen Becher Cola am Klavier bei seinem vorletzten Auftritt in Las Vegas, nur leider ohne die schöne Musik.

Finanzminister Lars Klingbeil wirkt häufig müde und erschöpft. Sein starkes Schwitzen fällt in letzter Zeit besonders auf.
Es ist auch nicht der Gewohnheitslügner Friedrich Merz mit seiner ganzen Hochnäsigkeit, seiner herablassenden, ermahnenden Art gegenüber den Bürgern, der es sich durch seine verbalen Entgleisungen inzwischen mit nahezu jeder denkbaren Wählergruppe verscherzt hat und sich erkennbar für den Chef aller Deutschen hält, die es anzutreiben und zu maßregeln gilt.

Kanzler Friedrich Merz hat es sich durch seine herablassende, belehrende Art besonders mit den Frauen verdorben.
Der Bürger als Zwerg und Untertan
Was mich an dieser Bundesregierung am meisten erschreckt, ist das autoritäre Menschenbild dieser Leute. Der Bürger als Zwerg und Untertan, der in seinen Wünschen und Bedürfnissen eingehegt und unterworfen gehört. Dieses gruselige Menschenbild kommt besonders auf den Social-Media-Accounts der Bundesregierung zum Ausdruck. Wann immer ich die Videos aus den Ministerien, die ich auch noch mit meinen Steuern bezahlen muss, auf Instagram und TikTok sehe, stelle ich mir als Bürger eine ganz einfache Frage: Für wie bescheuert halten die uns eigentlich? Meine Antwort lautet: Offenbar für sehr bescheuert.
„Achtung, Reichelt!“ vom 18. Juni sehen Sie hier:
In den letzten Tagen veröffentlichte die Bundesregierung des Niedergangs gleich zwei Videos, in denen der Bürger offen als Störenfried im Leben der Mächtigen dargestellt wird, der mit aller Macht umerzogen gehört.
„What-a-fool“ und die jubelnden Journalisten
Beginnen wir mit unserem Außenminister Joe Wadephul, der sich international den Spitznamen „What-a-fool“ erarbeitet hat. Vor wenigen Tagen hatte er die größte diplomatische Klatsche zu verantworten, die Deutschland sich seit dem Zweiten Weltkrieg eingefangen hat. Bei der Bewerbung um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat verloren wir zum ersten Mal in unserer vereinten Geschichte – und zwar gegen Österreich und Portugal. Der Architekt dieser historischen Niederlage, Joe Wadephul, wurde dafür hart kritisiert.

Außenminister Wadephul kommt zu Gesprächen in Mexiko an.
Das hat ihn offenbar gestört. Solche „Desinformation“ wünscht er in Zukunft nicht mehr. Er möchte jubelnde Journalisten. Dazu hat er ein Video auf Social Media veröffentlicht:
Zwei Szenen sind in diesem autoritären Clip des Grauens besonders bemerkenswert.

Erstens, der Außenminister wird von sonnenbebrillten Schläger- und Türstehertypen begleitet, die die freien Medien mit „Step back“ anblaffen. Zurück, Ihr Untertanen! Wagt es nicht, dem Herrscher näherzukommen!

Die geknechteten Journalisten verstehen die Botschaft und stellen daraufhin genau die genehme Frage, die der Herr Minister sich wünscht. Ist Desinformation, als Regierungskritik, immer noch so ein großes Problem?
Oh ja, antwortet der Minister, und sagt, was er zu tun gedenkt. Er will uns jetzt auch auf YouTube mit seinen autoritären Botschaften fluten. Die Journalisten, Regierungsberichterstatter, Propagandisten brechen daraufhin in Jubel aus und fangen verzückt an zu tanzen. Ganz nach dem Geschmack unserer Herrscher. Hier ist die Szene noch einmal:
Der Journalist als tanzend-taumelnder Jubelperser – das ist die Idealvorstellung dieser Bundesregierung von den freien Medien.
Und nein, solche wenig subtilen Botschaften sind kein undurchdachter Zufall. Sie entspringen den autoritären Hirnen staatlicher Social-Media-Abteilungen, die in den teppichgedämpften Ministeriumsfluren nichts anderes anstreben als die Hoheit über unsere Gedanken und Gefühle. Wir sollen innerlich jubeln, wenn der Minister zu uns spricht.
Von der freien Marktwirtschaft zur Planwirtschaft
Ein weiteres Video entstammt der öko-sozialistischen Schreckenshöhle namens Umweltministerium. Dort herrscht Deutschlands unfähigster Thüringer, Carsten Schneider, der fest entschlossen ist, die grüne Energiewende zu ihrem zerstörerischen Ende zu führen. Wenn Bürger sich über hohe Benzinpreise beschweren, ruft er ihnen munter entgegen: Dann kauft doch ein E‑Auto! Carsten Schneider möchte die freie Marktwirtschaft zur Planwirtschaft umbauen – und er möchte höchstpersönlich entscheiden, was wir Bürger noch kaufen dürfen. Das könnte nach seinem neuesten Social-Media-Video klarer kaum sein:
Dieses Video von SPD-Minister Schneider, der unter dem CDU-Kanzler Friedrich Merz offenbar nach Herzenslust seinen sozialistischen Ideen nachgehen darf, ist so ziemlich das Furchterregendste, was ich jemals auf den Social-Media-Kanälen der Bundesregierung gesehen habe.
Aus einer Linie wird ein Kreis
Gehen wir die Botschaften einmal Stück für Stück durch.
Erstens, unsere Wirtschaft soll von einer Linie zu einem Kreis werden.
Aus einer Linie wird ein Kreis. Das ist die wirtschaftspolitische Botschaft unserer Bundesregierung.
Jede ökonomische Realität, egal ob Niedergang, Stagnation oder Wachstum, bildet sich immer und zwangsläufig in Linien ab. Linien zeigen die Realität. Die Realität muss Grundlage aller Politik sein. Aber die Regierung wünscht keine Linien mehr. Die Regierung will die Realität tilgen. Und nicht nur das. Die Regierung will aus unserer Wirtschaft, die in ihren besseren Zeiten stets zu Wachstum und steigender Produktivität, zu einer steigenden Linie strebt, einen Kreis machen. Der Kreis symbolisiert unbestritten den Stillstand. Wer sich im Kreis dreht, kommt nicht voran, wer im Kreis geht, findet niemals den Weg. Man muss solche Äußerungen der Regierung ernst nehmen, weil sie mit all ihrer Macht einer Geisteshaltung entspringen. Entweder diese Leute meinen es genau so, dann sind sie gefährlich. Oder sie durchdringen ihre eigenen Worte nicht, dann sind sie gänzlich ungeeignet, über das Schicksal der Deutschen zu entscheiden.
Der Minister ordnet an, was wir kaufen dürfen
Es wird aber noch schlimmer. Carsten Schneider persönlich möchte darüber entscheiden, ob wir noch ein neues Hemd kaufen oder die alten Sachen auftragen müssen. Und seine Ansage an die deutschen Bürger könnte klarer und autoritärer kaum sein:
Fürs Outfit noch ein neues Teil?
NEIN, sagt der Minister! Lass mal besser leihen als kaufen.
Zur Erinnerung: In den letzten Wochen der untergehenden DDR diskutierte der Staatsrat darüber, dass sich eine gewisse Knappheit bei Büstenhaltern ausbreiten würde, die Menschen aber ja einfach voneinander leihen könnten. Eine Staatswirtschaft, in der ein Minister anordnet, was wir noch kaufen dürfen – das war seit dem Zusammenbruch der DDR eigentlich nur noch eine düstere Erinnerung. Nun soll es die neue deutsche Realität werden.
Hypnose ins Elend
Besonders übel in diesem Regierungsvideo ist auch die Kombination aus sozialistischen Parolen, vorgetragen in einem schreienden Techno-Ton, und gepaart mit einer geradezu hypnotischen Visualisierung von sich drehenden Kreisen wie einst bei der Schlange Kaa. Der Bürger soll in sein neues Elend hinein hypnotisiert werden:
„Wir nehmen weniger und gewinnen mehr!“
Das ist sprachlich und geistig nur noch wenige Schritte entfernt von: Sie werden nichts mehr besitzen, aber sie werden glücklich sein. Die Grüne Partei nannte es einen Wohlstand des Weniger. Die Merz-Regierung will diese verordnete Verarmung nun offenbar vollenden. Die Zustände der DDR weiten sich rasant auf ganz Deutschland aus – so war die Wiedervereinigung eigentlich nicht gedacht.
Endstufe der Wählerverhöhnung
Am deutschen Wohnungsmarkt sind ebenjene Zustände in vielen Städten bereits Realität. Es herrscht Knappheit. Sozialistische Regulierungsideen wie der Mietendeckel und Enteignungsphantasien sowie die planwirtschaftlich in die Höhe getriebenen Energiepreise sorgen für eine verheerende Krise des Bauens. Es fehlen 1,4 Millionen Wohnungen, 2025 wurden nur noch 206.600 Wohnungen fertiggestellt – 18 Prozent weniger als im Vorjahr, der tiefste Stand seit 2012. Es wird viel zu wenig gebaut und gleichzeitig strömen immer mehr illegale Migranten ins Land, die immer mehr Wohnraum brauchen. Die verantwortliche Ministerin von der SPD, Bauministerin Verena Hubertz, hält für dieses Krisenszenario – natürlich – ein Social-Media-Video bereit. Die Ministerin beklatscht sich in dem Video selbst und schreibt dazu: „Applaus an mich selbst, weil ich die Geduld nicht verliere, bis der Bau-Turbo endlich starten kann.“
Was Sie hier sehen, meine Damen und Herren, ist die Endstufe der Wählerverhöhnung. Die Wohnungsnot plagt das Land und macht Millionen Menschen Existenzängste; die zuständige Politikerin sitzt im Regierungsviertel gemütlich auf einer Parkbank, tut nichts und beklatscht sich selbst dafür, dass sie nichts tut.
Fenster zur Seele unserer Mächtigen
Die Social-Media-Videos der Bundesregierung sind inzwischen so verrückt, dass sie oft abgetan werden als bedeutungsloser Ausfluss fetter Ministerien, in denen Heerscharen von Unfähigen sich buntes Zeug ausdenken. Aber das ist so nicht. Social Media, dieses Düngemittel des Narzissmus, ist ein Fenster zur Seele unserer Mächtigen. Sie sind in ihrer Eitelkeit so besessen davon, stattzufinden und sichtbar zu sein, dass sie sich uns gänzlich offenbaren. Wir können in Echtzeit dabei zusehen, wie Machtgeilheit sich in ungesteuerten Größenwahn, in die totale Entkopplung verwandelt. Historiker werden darin einen Erkenntnisschatz finden, mit dem sich der Niedergang einer einst reichen und vernünftigen Gesellschaft rekonstruieren lässt.
Enden möchte ich mit einem besonders abschreckenden Beispiel für das, was Social Media mit dem menschlichen Gehirn anrichten kann. Es ist ein tragisches Dokument der Selbsterniedrigung. Hier ist der CDU-Abgeordnete Uwe Feiler:
Solche Videos werden eines fernen Tages als Beweis dafür dienen, wie reiche Gesellschaften sich selbst zerstören können, wenn ihr Führungspersonal dem Wahn der Eitelkeit verfällt.
Millionen für eine neue Reiche
Apropos Eitelkeit. Unsere Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ist unzufrieden mit ihrem Image. Sie hat deswegen gleich zwei Agenturen angeheuert, um – zum Beispiel mit Social-Media-Videos – dafür zu sorgen, dass sie bei den Bürgern beliebter wird. Die Kollegen vom Stern schreiben dazu folgende Sätze:
„Fest steht schon mal, dass der angestrebte Imagewandel nicht gerade billig wird. Bis zu 2.217.600 Euro pro Jahr sind für die Beratung durch FGS und Scholz & Friends eingeplant. Der Vertrag läuft zwei Jahre und kann bei Bedarf zweimal um ein Jahr verlängert werden. Unterm Strich könnten Beraterkosten von bis zu 8,8 Millionen Euro stehen.“

8,8 Millionen Euro Steuergeld für das Image von Katherina Reiche. Ich möchte das einmal übersetzen: Weil SIE, lieber Zuschauer, rein statistisch betrachtet Katherina Reiche nicht sonderlich mögen, zwingt Katherina Reiche Sie, lieber Zuschauer, dazu, fast neun Millionen Euro von IHREM Geld auszugeben, damit SIE Katherina Reiche am Ende ein bisschen lieber mögen.
Fast neun Millionen Euro. Dafür könnte man so manche Schule komplett renovieren. Stattdessen renovieren wir Katherina Reiche.
Schöne neue Social-Media-Welt.
Weitere Folgen von „Achtung, Reichelt!“ sehen Sie hier.
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