Klingbeil will Zigaretten um 20 Prozent teurer machen!
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Wenn es nach dem Willen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil geht, sollen Raucher künftig deutlich mehr zahlen. Wie die Bild berichtet, soll die Tabaksteuer in zwei Schritten erhöht werden – um gut 20 Prozent – bereits ab September! Derzeit kostet eine Standardpackung Zigaretten (20 Stück) zwischen acht und neun Euro.
Die erste Preissteigerung von 14,8 Prozent ist für den 1. September 2026 vorgesehen. Dadurch würde sich der Preis pro Packung um etwa 1,18 bis 1,33 Euro erhöhen. Zum Jahreswechsel ist eine weitere Anhebung von etwas mehr als fünf Prozent geplant, wodurch eine 20er-Packung künftig zwischen 9,60 Euro und 10,80 Euro liegen würde.

Am Montagnachmittag informierten Mitarbeiter von Klingbeil führende Vertreter der Tabakindustrie in einem Gespräch über die Pläne. Unter den Teilnehmern befand sich unter anderem der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, der inzwischen für Philip Morris tätig ist. Ebenfalls anwesend war der frühere parlamentarische Staatssekretär im Verkehrsministerium, Jan Mücke, der die Interessen des Deutschen Zigarettenverbandes vertritt. Der mittelständische Tabaksektor wurde durch den Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster repräsentiert.

Die erste Preissteigerung von 14,8 Prozent ist für den 1. September 2026 vorgesehen.
Erneute Besprechung am Mittwoch
Die Beteiligten planen, sich am Mittwoch erneut zu einer Besprechung zusammenzufinden. Nach ersten Berechnungen, über die Bild berichtet, könnte die steuerliche Mehrbelastung für ein rauchendes Ehepaar bei rund 1.200 Euro jährlich liegen. Branchenverbände gehen zudem davon aus, dass höhere Abgaben dazu führen könnten, dass Konsumenten vermehrt vom regulären Tabakhandel abwandern und stattdessen auf illegale Angebote wie gefälschte oder geschmuggelte Zigaretten ausweichen.
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