Reiner Haseloff: 1000-Euro-Krisenbonus „bringt nichts, für den Osten sowieso nicht“
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Der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), ist unzufrieden mit den Entlastungen, die die Bundesregierung wegen der hohen Energiepreise angekündigt hat. Insbesondere kritisiert Haseloff die Maßnahme, dass zum Ausgleich der hohen Energiekosten nun die Arbeitgeber eine Prämie von 1000 Euro auszahlen sollten. „Das bringt nichts. Für den Osten sowieso nicht, weil die wenigsten Firmen in der Lage sind, das zu zahlen“, sagt Haseloff bei Maischberger. In den Haushalten des Landes und der Kommunen gebe es kein Geld für den Krisen-Bonus. „Für den öffentlichen Bereich ist weder bei den Kommunen noch bei Landesseite irgendwo Luft, um das zu finanzieren“, sagt der bisherige Ministerpräsident.
Gute Worte für Katherina Reiche
Lob äußerte der CDU-Politiker, der seinen Posten in Sachsen-Anhalt aus wahlkampftaktischen Gründen räumte, für seine Parteifreundin, Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU): „Frau Reiche ist eine gute, ordnungspolitisch klare Ministerin und macht das, was man von einer Wirtschaftsministerin in der Bundesrepublik Deutschland in diesen schwierigen Zeiten erwarten muss“, sagt Haseloff. Er bezeichnete sie zudem als „eine sehr selbstbewusste und resolute Frau“.
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