„Rolex und Porsche weg“: Klingbeil setzt auf billigste Klassenkampf-Rhetorik
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SPD-Finanzminister Lars Klingbeil wirbt auf seinem Instagram-Kanal für den neuen Aktionsplan gegen Steuerbetrug. Statt seriös zu erklären, worum es geht, formuliert der Vizekanzler ein bürgerfeindliches, spalterisches Klassenkampf-Motto.
Klingbeil stellt nicht den Rechtsstaat in den Mittelpunkt seines Videos. Nicht den Schaden, den Steuerbetrug und Finanzkriminalität der Allgemeinheit zufügen. Auch nicht die Botschaft, dass Straftäter konsequent verfolgt werden. Stattdessen sagt der Vizekanzler: „Gemeinsam sind wir stark und sagen denen, die den Staat betrügen, den Kampf an. Und dann sind die Rolex und der Porsche erstmal weg.“
Hier das Klingbeil-Video:
Die Botschaft: Herumgeprotze mit Luxusgütern? Das gibt's in Deutschland bald nicht mehr. Jetzt kommt der Staat, und nimmt den reichen Angebern endlich alles weg!
Porsche und Rolex, Symbole für Fleiß und Wohlstand in unserem Land, werden von Klingbeil in billigster Neid-Rhetorik mit Steuerbetrug und Bereicherung in Verbindung gebracht. Dabei sitzt der Vizekanzler in selbstzufriedener Pose vor einer Deutschland-Flagge.
Wer so kommuniziert, will Applaus dafür, „den Reichen“ etwas wegzunehmen. Für einen Vizekanzler ein bemerkenswert niedriges Niveau – und gleichzeitig bezeichnend für den aktuellen Kurs der SPD.
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