Von wegen Migrationswende: Auch 2025 scheitern 60 Prozent aller Abschiebungen
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Mehr als die Hälfte aller geplanten Rückführungen aus Deutschland scheitern – und das seit Jahren. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten René Springer hervor, die NIUS exklusiv vorliegt.
Demnach wurden zwischen 2020 und Juli 2025 insgesamt rund 250.000 Abschiebungen geplant, doch in fast 146.000 Fällen kam es nicht zur Durchführung. Der Anteil gescheiterter Maßnahmen lag dabei konstant bei über 55 Prozent – und erreichte in den vergangenen Jahren sogar die Marke von 60 Prozent.

Die Zahlen aus der Antwort der Bundesregierung
Allein im Jahr 2023 scheiterten von 52.976 geplanten Rückführungen 31.770 – eine Quote von 60 Prozent. 2024 lag sie mit 60,5 Prozent sogar noch höher. Im laufenden Jahr (bis Juli 2025) wurden 35.489 Rückführungen angesetzt, von denen 20.982 nicht durchgeführt werden konnten. Das entspricht 59,1 Prozent.
Rund 6 von 10 Abschiebungen scheitern weiterhin
Springer erklärt gegenüber NIUS: „Die Bundesregierung hat die Kontrolle verloren und ist nicht in der Lage, geltendes Recht durchzusetzen. Wer Ausreisepflichtige nicht konsequent abschiebt, macht Deutschland zum Magneten für illegale Migration und zerstört das Vertrauen in den Rechtsstaat. Auch aufgrund dieses Versagens der etablierten Parteien wird der AfD in aktuellen Umfragen am ehesten zugetraut, die Probleme in der Asyl- und Migrationspolitik zu lösen.“

René Springer (AfD) ist Mitglied des Bundestags und Vorsitzender der AfD Brandenburg.
Die Zahlen zeigen, dass die vielfach angekündigte „Migrationswende“ bislang ausgeblieben ist. Trotz zahlreicher politischer Versprechen bleibt die Realität bestehen: Rund 6 von 10 Abschiebungen scheitern weiterhin.
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