„Bittere Pille“: FC Bayern scheitert spektakulär am Drittligisten 1. FC Saarbrücken
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Der FC Bayern ist spektakulär in der 2. Runde des DFB-Pokals gescheitert, Thomas Müller (16. Minute) hatte die Bayern zunächst standesgemäß in Führung gebracht. Doch dann verletzte sich Verteidiger Matthijs de Ligt, das sorgte für einen Bruch im Münchner Spiel. Patrick Sontheimer (45.+1) glich noch vor der Pause für den großen Außenseiter aus. In sprichwörtlich letzter Minute gelang Gaus dann der umjubelte Siegtreffer für die Gastgeber.

Der Saarbrücker Marcel Gaus schießt das Tor zum Endstand 1:2.
„Es wird nicht die letzte Niederlage bleiben“
Jetzt dringend gesucht: eine Lösung gegen den BVB
Bereits am Samstag (18.30 Uhr/Sky) tritt der Rekordsieger beim Dauerrivalen Borussia Dortmund an. Mindestens moralisch geschwächt, wahrscheinlich auch personell. Nach wochenlangen Problemen in der dünn besetzten Innenverteidigung erlitt der niederländische Nationalspieler Matthijs de Ligt in der Pokal-Partie wieder eine Knieverletzung. „Wir hoffen, dass es nichts Strukturelles ist“, sagte Tuchel, der beim BVB erneut zum Umbau gezwungen wäre.

Thomas Müller während der Partie mit blamablem Ausgang: Zeitweise lagen die Nerven blank.
„Wir müssen eine Lösung finden, um gegen Dortmund bestehen zu können“, sagte Tuchel nachdenklich und verwies auf Noussair Mazraoui (krank) und Leon Goretzka (Mittelhandbruch), die möglicherweise wieder dabei sein könnten. „Wir haben zwei Tage, um uns vorzubereiten.“ Die Abwehrspieler Dayot Upamecano und der Ex-Dortmunder Raphael Guerreiro waren im Pokal nach Muskelverletzungen nicht einsatzbereit.
Dominiert und trotzdem verloren
Wer am Ende auch spielt – die Bayern werden sich deutlich steigern müssen. Zwar dominierten die Münchner die Partie auf dem tiefen Rasen im Ludwigsparkstadion. Viele Chancen spielte sich das Starensemble aber nicht heraus. Harry Kane wurde von Tuchel in der Partie geschont. „Es war nur noch ein Wechsel. Ich wollte zur Verlängerung warten, falls Verlängerung ist. Ich musste erstmal abfragen, ob alle durchspielen können. Das hätte bedeutet, wir können nicht mehr wechseln“, begründete Tuchel in der ARD, warum er den 30 Jahre alten Stürmer nicht in der Schlussphase eingewechselt hatte.

Sahen ihre Truppe spektakulär verlieren: Bayern-Trainer Thomas Tuchel, die Co-Trainer Zsolt Löw, Anthony Barry und Sportdirektor Christoph Freund
„Das ist heute eine bittere Pille“, sagte der Trainer nach dem Aus aller Triple-Träume der Bayern-Fans. Zum dritten Mal in den vergangenen vier Spielzeiten war in der zweiten Pokalrunde Schluss. „Das ist natürlich alles andere als unser Anspruch“, sagte Thomas Müller, der die am Ende wertlose Münchner Führung erzielt hatte. Besonders den Fans, die „auswärts den Block vollmachen“, müsse das Team den „nötigen Respekt“ entgegenbringen.
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