Der neue Imane Khelif? Dieser Deutsche träumt davon, bei Olympia Frauen zu verprügeln
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Ein neuer Kampfsport-Skandal bahnt sich an! Alice Linn, ein 29-jähriger Transgender-Athlet, will bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles im Muay Thai antreten. Doch Linn war nicht immer Alice – er wurde als Sebastian geboren, berichtet das Frauenrechtler-Magazin Reduxx.
Die Rheinpfalz schrieb 2021: „Alice hieß mal Sebastian, war unausgeglichen und aggressiv. Dann kam er zum Kickboxen, fand Gefallen am Sport – und wagte die Umwandlung zur Frau.“
Bereits 2021 schockierte Linn die Muay-Thai-Welt, als er seine weibliche Gegnerin mit einem brutalen Kniestoß so hart in den Magen traf, dass diese den Kampf sofort abbrechen musste. Muay Thai, eine besonders harte Kampfsportart, bei der Ellenbogen- und Kniestöße erlaubt sind, gilt als extrem fordernd.
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In einem Beitrag der Sportschau spricht man von seinem ersten und bisher letzten Kampf, denn viele weibliche Kämpferinnen weigern sich, gegen Linn anzutreten – der Grund: Er ist biologisch männlich. „Mit 1,79 Metern ist sie sehr groß für eine Thai-Boxerin. In der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm in Deutschland oder Europa eine weibliche Gegnerin zu finden, ist schwierig“, so die Rheinpfälzische.

Lynn will 2028 nach Los Angeles zu Olympia.
Der Beginn einer kontroversen Karriere
Linn begann seine Muay-Thai-Karriere 2018 im „Vikings Muay Thai“-Club im beschaulichen Marnheim, Deutschland – damals noch als Sebastian. Bereits ein Jahr später outete er sich als Frau und wechselte in die Frauenkategorie. Trainer Marc Wagner, Vorsitzender des Vikings-Clubs nahm ihn unter seine Fittiche. Sein Ziel: Olympia 2028!
Wagner ist überzeugt, dass Linn keinen körperlichen Vorteil den anderen Kämpferinnen gegenüber besäße – „eher von der Technik und der psychologischen Stärke“, so der Trainer gegenüber der Sportschau.

Kämpfer Linn mit Trainer Wagner. (v.r.n.l.)
Vom Jungen mit Aggressionsproblem zur „Zicke“
Linn hat in der Vergangenheit offen über ihre Aggressionsprobleme gesprochen. „Ich habe mich sehr oft als kleiner Junge mit anderen Kindern geprügelt“, erzählt Alice Linn der Rheinpfälzischen und fügte hinzu: „Aber das war meist defensiv, nie ohne Grund. Ich wurde stark gemobbt, weil ich eher für mich sein wollte und ruhig gewesen bin. Ich habe gemerkt, dass mich die anderen nur dann in Ruhe ließen, wenn ich mich körperlich wehrte.“ Laut ihres Trainers habe sich der Transitionsprozess auch auf ihren Charakter ausgewirkt. „Gell, Alice, ein bisschen zickiger bei manchen Sachen bist du schon geworden?” Alice lacht und antwortet: „Ja, es stimmt, dass ich mich verändert habe.“

Der Boxer Imane Khelif beim Frauenschlagen.
Die Olympischen Spiele 2024 in Paris haben speziell durch die Teilnahme des algerischen Boxers Imane Khelif und des Boxers Lin Yu Ting aus Taiwan eine hitzige Debatte über die Geschlechter-Frage entfacht. Beide Sportler besitzen XY-Chromosomen, traten dennoch im Frauen-Boxen an. Dort prügelten sie ihre Gegnerinnen nieder und gewannen jeweils Gold.
Mehr NIUS: Imane Khelif siegt bei der Schande von Paris: Erster Mann boxt sich zum Gold bei den Frauen!
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