„Es gibt nur zwei Geschlechter“: Dem DFB geht es schon lange nicht mehr nur um Fußball
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Der DFB bestraft jetzt die Wahrheit. Anders kann man es nicht mehr sagen!
Was ist passiert? Die Fans von Bayer 04 Leverkusen hatten im November beim Spiel gegen Werder Bremen ein Banner präsentiert: „Es gibt viele Musikrichtungen, aber nur zwei Geschlechter“. Jetzt kam die Antwort vom Sportgericht: Der Verein wurde vom DFB zu einer Geldstrafe von 18.000 Euro verdonnert, und zwar „wegen diskriminierenden, unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger“.
Fans von Dynamo Dresden und Energie Cottbus solidarisierten sich in den vergangenen Wochen, die Dynamo-Fans grüßten den Deutschen Fußball Bund wie folgt: „Es gibt nur einen lächerlichen DFB … und zwei Geschlechter!“
Zu diesen Fan-Aktionen sei gesagt: Respekt für eure Haltung! Auch ich sage und bin fest davon überzeugt: Es gibt nur zwei biologische Geschlechter. Mann und Frau. Wenn der DFB diese Haltung bestrafen will, nehme ich die Anzeige gerne entgegen. Und ich würde wirklich gerne wissen, was an diesem Satz diskriminierend ist.
Mit der Geldstrafe für das Zwei-Geschlechter-Banner ist auch endgültig klar geworden, dass es diesem Verband auch nicht mehr um das geht, weswegen er mal gegründet wurde. Für alle, die es vergessen haben: DFB heißt „Deutscher Fußballbund“. Von Kulturkampf ist da nichts zu lesen. Ideologie hilft uns da beim Fußball genauso wenig weiter wie in der Politik. In beiden Feldern wäre Hausverstand angesagt – und zwar bei allen Beteiligten.
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Waldi Hartmann
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