Handball-Champions-League: Magdeburg siegt im Finale, Todesfall überschattet Triumph
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- Beim Champions-League-Finale im Handball kam es zu einem tragischen Zwischenfall.
- Ein polnischer Journalist (53) starb, nachdem er auf der Tribüne zusammengebrochen war.
- SC Magdeburg gewinnt im Finale gegen Industria Kielce.
Ein polnischer Journalist ist zwölf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit des Handball-Champions-League-Finales in Köln auf der Tribüne plötzlich zusammengebrochen und nach Angaben der Turnierorganisatoren später im Krankenhaus gestorben. Über die genaue Todesursache wurden zunächst keine Angaben gemacht.
Trainer Wiegert wollte das Spiel abbrechen
Trainer Bennet Wiegert hätte wegen des medizinischen Notfalls mit Todesfolge beim Finale der Handball-Champions-League zwischen dem SC Magdeburg und Industria Kielce einen Spielabbruch in Kauf genommen. Er sei während der 13-minütigen Unterbrechung der Partie zu seinem Trainerkollegen Talant Dujshebaev gegangen und ihm angeboten: „Lass‘ uns das Spiel beenden. Wir nehmen das Ergebnis und ihr seid Champions-League-Sieger, denn es gibt wichtigere Dinge im Leben“, berichtete Wiegert.
„Es tut mir unheimlich leid“
„Man hat wieder gesehen, wie nahe Glück und Trauer beieinanderliegen. Es tut mir unheimlich leid, das ist einfach scheiße“, sagte Wiegert über den tragischen Vorfall. Zum Zeitpunkt der Unterbrechung lag Magdeburg mit 20:22 im Rückstand, gewann das Finale nach der Fortsetzung aber noch mit 30:29 nach Verlängerung und holte zum zweiten Mal nach 2002 die Königsklassen-Trophäe.
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