Hoeneß und Tuchel: Das wird noch knallen bei den Bayern!
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Es brodelt bei den Bayern. Sportlich läuft es eigentlich nicht schlecht. Klarer 3:1 Auswärtssieg gegen den FSV Mainz 05, doch es gibt mehrere Krisenherde.
Zum einen der Fall Mazraoui: Der Rechtsverteidiger hat mit dem Teilen von anti-israelischen Inhalten auf Social Media für Entrüstung gesorgt, NIUS hat darüber berichtet.
Die Bayern-Führung hatte dem marokkanischen Nationalspieler nach einem ausführlichen und klärenden Gespräch, wie es in einer Vereinsmitteilung heißt, nicht weiter bestraft. Bemerkenswert war, dass sich nach dieser Entscheidung niemand der Verantwortlichen vor die Mikrofone stellte. Auch Waldemar Hartmann wunderte sich: „Zu meinem Erstaunen stand rund um das Spiel in Mainz kein Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglied den Medien zur Verfügung. Alleine Thomas Tuchel musste zu einer Entscheidung Stellung beziehen, die er nicht zu verantworten hatte und als Angestellter mittragen musste.“

Ehrenpräsident Uli Hoeneß kritisiert Thomas Tuchel für seine „unklugen Aussagen“: „Ich lasse nicht mein eigenes Team schlecht aussehen, indem ich sage, wir sind zu dünn besetzt.“
Das ist aber nicht die einzige Sorge des Bayern Trainers. Vor allem der dünne Kader sorgt für Missmut bei Tuchel. „Es dürfte jetzt keine Epidemie ausbrechen“, fasste er die Personalnot ironisch zusammen. Besonders bitter: Auch im Spiel gegen Mainz verletzte sich mit Leon Goretzka ein wichtiger Spieler, der nach seiner Mittelhand-OP noch länger ausfallen wird.
Einer wird das Klagen des Trainers gar nicht gerne hören. Waldis Prognose: „Ich habe das Gefühl, dass das Grummeln eines nicht ohnmächtigen Menschen am Tegernsee langsam lauter wird und wie ich diesen Menschen kenne, wird aus einem Grummeln oft mal eine Faust, die auf den Tisch haut.“ Er meint Uli Hoeneß. Das Verhältnis zwischen Hoeneß und Tuchel gilt spätestens seit Hoeneß‘ Auftritt im Bayrischen Rundfunk als angespannt. In einer Talkshow bezeichnete er die Entlassung von Tuchels Vorgänger Julian Nagelsmann als Fehler und als einen der Gründe, warum man sich von Oliver Kahn trennte. Autsch! Klare Watschn für Tuchel, denn es heißt nichts anderes als: Würde Hoeneß noch entscheiden, wäre Nagelsmann weiterhin Bayern-Trainer. Mal schauen, ob und wann die Faust von Uli Hoeneß auf den Tisch haut und es knallt beim Rekordmeister …
Hier sehen Sie die ganze Folge von Waldis Dritter Halbzeit:
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Waldi Hartmann
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