Skandal bei Strongman Games: „Stärkste Frau der Welt“ ist ein Mann
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Bei den Official Strongman Games 2025 in Arlington, Texas, hat die US-amerikanische Transfrau Jammie Booker zunächst die Britin Andrea Thompson geschlagen und wurde in der Frauenkategorie als „Stärkste Frau der Welt“ gefeiert. Kurz darauf wurde ihr der Titel allerdings aberkannt: Die Veranstalter erfuhren, dass Booker ein biologischer Mann ist und nicht in der Frauenkategorie hätte antreten dürfen.
Andrea Thompson, 43, kämpfte in sechs Disziplinen, darunter Log Press, Deadlift Ladder und Timber Frame Carry, hart, lag jedoch nach der entscheidenden „Stone Series“ knapp hinter Jammie Booker. In dieser Challenge mussten die Frauen vier schwere Steinblöcke über einen 107 Zentimeter hohen Balken heben, jeder bis zu 136 Kilogramm schwer. Booker schaffte drei Steine in etwas mehr als 29 Sekunden, Thompson nur einen.

Jamie Booker jubelt auf dem Siegerpodest.
Nach Bookers vorläufigem Sieg entfachten Spekulationen über ihr biologisches Geschlecht in sozialen Medien. Es kursierten immer mehr Gerüchte. In einem aufgetauchten YouTube-Video von 2017 soll Booker sich selbst als transgender bezeichnet haben.
Unterstützer von Thompson reagierten empört auf Social Media. Kommentare wie „DU bist die stärkste Frau der Welt!! Kein Pokal wird mich vom Gegenteil überzeugen“ oder „Für mich bist du die Gewinnerin. Immer stolz auf dich“ zeigen Mitgefühl und Solidarität mit der Britin.
Organisatoren waren nicht über Bookers wahres Geschlecht informiert
Die Organisatoren stellten klar, dass sie vor dem Wettbewerb nicht über Bookers biologisches Geschlecht informiert waren. Hätte sie dies angegeben, hätte sie nicht in der Frauenkategorie antreten dürfen.
„Wir machen deutlich: Wettkämpfer dürfen nur in der Kategorie antreten, die ihrem bei der Geburt registrierten biologischen Geschlecht entspricht. Die Official Strongman Games sind inklusiv und stolz darauf, Veranstaltungen durchzuführen, die Athleten nicht aufgrund persönlicher Merkmale zu diskriminieren. Jeder Athlet ist willkommen. Dennoch liegt es in unserer Verantwortung, Fairness zu gewährleisten und sicherzustellen, dass Athleten den Männer- oder Frauenkategorien zugeordnet werden“, hieß es in einer offiziellen Erklärung.
Alle Punkte und Platzierungen sollen nun angepasst werden, um die korrekten Ergebnisse der Frauenkategorie zu ermitteln.
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