Skurrile Studie: Frauenfußball genauso gut wie der der Männer
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- Die Frauen-WM in Australien und Neuseeland startet.
- Eine Studie sagt: Frauenfußball ist genauso attraktiv und gut wie Männerfußball.
- Es gibt heftige Kritik am Design und der Aussagekraft der Ergebung.
Pünktlich zum Start der Fußball-WM der Frauen in Australien und Neuseeland sorgt eine skurrile Studie für Aufsehen: Frauenfußball ist genauso attraktiv und gut wie Männerfußball, lautet das Ergebnis der Forscher aus Zürich und Stavanger – jedenfalls dann, wenn die Zuschauer nicht erkennen können, wer da gerade spielt.
Mehr als 600 Probanden wurden in zwei Gruppen eingeteilt – die mussten sich aber nicht stundenlang Bundesliga-Grottenkicks zwischen Hoffenheim und Augsburg und Profi-Frauenspiele angucken.
Das Studien-Design war ein anderes: Der einen Hälfte wurden je fünf Tore von Männern und Frauen vorgespielt, die während Fußballweltmeisterschaften oder bei Champions League-Partien als Höhepunkte galten. Die zweite Gruppe sah die identischen Höhepunkte, jedoch so unkenntlich gemacht, dass nicht zu erkennen war, ob da gerade Frauen oder Männer kickten.
Die Schlussfolgerung der Autoren: „Die verbreitete Annahme, dass Frauenfußball weniger nachgefragt wird und weniger gut bezahlt ist, weil die Qualität schlechter ist, beruht auf Geschlechterklischees und Stereotypen. Daraus wird im Zirkelschluss abgeleitet, dass es naheliegend ist, Frauen im Fußball schlechter zu bezahlen und weniger dafür zu investieren.“
Viele Fußball-Enthusiasten halten das Studien-Design mindestens für skurril: Fußball bestehe nunmal nicht nur aus Höhepunkten, eher im Gegenteil, so die Kritik. Mit der Unkenntlichmachung wäre auch ein Traumtor in der Kreisliga qualitätiv nicht von einem im Spitzen-Fußball zu unterscheiden
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