Vernichtung hätte 700 Millionen Euro gekostet: Adidas will Kanye-West-Schuhe jetzt doch verkaufen
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Adidas hat sich nach intensiven Debatten und öffentlichem Druck nun doch dazu entschieden, die Restbestände der „Yeezy“-Reihe zu verkaufen. Das sind Schuhe und Kleidung, die in Zusammenarbeit mit dem umstrittenen US-Rapper Kanye West verkauft wurden. Doch als West mit antisemitischer Äußerungen in die Kritik geraten war, beendete der Sportartikelhersteller die Partnerschaft.
Die Trennung von West hinterließ Adidas mit einem riesigen Lagerbestand an „Yeezy“-Schuhen im Wert von mehreren hundert Millionen Euro. Ursprünglich wollte der Konzern die Schuhe vernichten, was das finanzielle Jahresergebnis des Unternehmens mit 700 Millionen Euro belastet hätte.
Doch es gab Kritik. Nun will Adidas die Schuhe nun doch verkaufen und verkauft das als nachhaltiges Handeln.

Kanye West ist lange in der Mode-Branche aktiv – hier zu sehen bei einer Präsentation von Givenchy.
Adidas hat zudem angekündigt, dass nach dem Verkauf „ein signifikanter Betrag“ an Organisationen gespendet wird, die sich gegen Diskriminierung, Hass, Rassismus und Antisemitismus einsetzen. Die genaue Höhe der Spenden wurde nicht bekannt gegeben.
Die „Yeezy“-Reihe, die seit 2015 eine breite Palette von Modellen hervorgebracht hat, war auch ein Statussymbol. Trotz der Kontroverse um Kanye West besteht weiterhin eine hohe Nachfrage nach den „Yeezy“-Produkten, da sie als limitierte Objekte einen hohen Wiederverkaufswert haben.

Die „Yeezy Foam Runner“ sind ein heiß diskutiertes Adidas-Modell.
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