Alarm-Zahlen aus der Autobranche! BMW-Gewinn bricht um 11,5 Prozent ein, bei Daimler Truck um 34 Prozent
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Auch den Münchner Autobauer BMW trifft die Autokrise in Deutschland hart: Wie das Dax-Unternehmen mitteilte, sank das operative Ergebnis (Ebit) im vergangenen Geschäftsjahr auf etwa 10,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von 11,5 Prozent im Vergleich zum bereits schwächeren Jahr 2024, in dem der Wert schon um mehr als 37 Prozent gefallen war.
Damit liegt der operative Gewinn des Konzerns auf dem niedrigsten Niveau seit Beginn der Corona-Pandemie vor rund sechs Jahren.
Daimler Truck trifft es noch schlimmer
Auch unter dem Strich verdiente BMW weniger: Der Nettogewinn belief sich auf rund 7,5 Milliarden Euro und lag damit etwa drei Prozent unter dem Vorjahreswert. Gleichzeitig ging der Umsatz zurück. Er fiel im vergangenen Jahr um 6,3 Prozent auf etwas mehr als 133,5 Milliarden Euro.

Johann Wadephul (CDU), Bundesaussenminister, beim Besuch einer Produktionsanlage von Daimler Truck in Jakarta/Indonesien.
Besonders im Kerngeschäft mit Autos verschlechterten sich die Ergebnisse. Die operative Marge der Autosparte sank im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 5,3 Prozent und erreichte damit ebenfalls den niedrigsten Stand seit 2020. Zwar bewegt sich die Rendite damit noch innerhalb der von BMW angekündigten Zielspanne von fünf bis sieben Prozent, bleibt jedoch deutlich hinter dem früher formulierten Anspruch von acht bis zehn Prozent zurück.
Noch härter trifft es Daimler Truck. Der Nutzfahrzeughersteller meldet für 2025 einen Gewinneinbruch von 34 Prozent. Das Konzernergebnis sank von rund 3,1 Milliarden Euro im Vorjahr auf zwei Milliarden Euro.
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