Beliebte Modekette am Ende: Hallhuber macht alle Läden dicht
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Seit Mai insolvent, jetzt geht endgültig das Licht aus: Die Modekette Hallhuber verschwindet aus den deutschen Innenstädten. Auch in Österreich und der Schweiz machen die Filialen dicht.
Wie ein Unternehmenssprecher mitteilte, sind auch die letzten Versuche gescheitert, neue Geldgeber für das insolvente Unternehmen zu finden, berichtet Bild.
Mehr als 100 Fililalen liefen noch – und schließen zum November
Der Sprecher erklärte: „Zum Monatsende werden die restlichen Filialen geschlossen.“ Der größte Teil der Mietverträge sei bereits gekündigt. Von der Schließung sind 98 verbleibende Filialen in Deutschland betroffen, elf in Österreich, drei in der Schweiz.

Die Modekette war im Süden Deutschlands besonders oft vertreten, Filialen gab es aber in allen Großstädten.
Die Situation der Modeketter war im Mai ins Wanken geraten: Wegen diverser Krisen in der Textilbranche brach der Hallhuber-Umsatz plötzlich ein. Nur zwei Jahre nach einer ersten Insolvenz beantragte Hallhuber beim Münchner Amtsgericht wieder ein Insolvenzverfahren. Während der Corona-Pandemie hatte das Unternehmen laut Bild rund 180 Geschäfte geschlossen.
Online war zuerst Schluss, nun folgen die Läden
Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Hallhuber nach eigenen Angaben noch rund 170 Millionen Euro brutto Umsatz gemacht, 1200 Mitarbeiter waren damals noch beim Unternehmen angestellt. Nach der Insolvenz-Nachricht im Mai hatte Hallhuber im Juni das Onlinegschäft eingestellt – nun folgen die Filialen.
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