Nach Einstieg von UniCredit: Commerzbank streicht fast 4.000 Stellen
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Die Commerzbank bereitet sich durch Einsparungen auf den Abwehrkampf gegen die italienische Bank UniCredit vor. Bis 2028 sollen insgesamt 3.900 Arbeitsplätze abgebaut werden, davon 3.300 in Deutschland. Das berichtet die Tagesschau.
Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp kündigte an, bis 2028 etwa 3.900 Vollzeitstellen zu kürzen, davon betreffen 3.300 Stellen Deutschland, hauptsächlich die Zentrale und weitere Standorte in Frankfurt, insbesondere in Stabsfunktionen und im Backoffice. Derzeit beschäftigt die zweitgrößte Privatkundenbank in Deutschland rund 20.000 Vollzeitkräfte.

Die Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp willden Gewinn der Bank steigern – und sich auf ausländische Geschäftszweige fokussieren.
Gleichzeitig plant die Commerzbank, in anderen Bereichen wie bei der polnischen „mBank“ und in Asien neue Stellen zu schaffen, um die Gesamtzahl der Mitarbeiter bei etwa 36.700 Vollzeitkräften weltweit zu halten.
Abwehrkampf gegen die UniCredit
Der DAX-Konzern steht inmitten eines Abwehrkampfes gegen UniCredit. Die italienische Großbank hält seit September neun Prozent der Commerzbank-Aktien und hat mittlerweile durch Derivate Zugriff auf 28 Prozent der Anteile. UniCredit-Vorstandschef Andrea Orcel tritt für eine vollständige Übernahme der Commerzbank ein, doch diese besteht weiterhin auf ihre Unabhängigkeit und betrachtet das Vorgehen von UniCredit als feindlich.
Mit den neuen Gewinnzielen für 2028 will Commerzbank-Chefin Orlopp das Potenzial der Bank für Investoren sichtbar machen und ihre langfristige Eigenständigkeit beweisen. Durch den Stellenabbau verfolgt die Commerzbank das Ziel, im Wettbewerb mit UniCredit die Gewinne zu steigern. Nach 2,7 Milliarden Euro im letzten Jahr soll der Überschuss bis 2028 auf 4,2 Milliarden Euro anwachsen, wie der DAX-Konzern in Frankfurt mitteilte.
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