Emotionales Video: Beim Bau des letzten Verbrenners liegen sich die Ford-Mitarbeiter in den Armen
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Ein emotionales Video aus dem Ford-Werk aus Saarlouis zeigt, wie sich Mitarbeiter in den Armen liegen, bevor der letzte Verbrenner-Motor vom Band geht. Vor dem geplanten Verbrenner-Aus setzte Ford verstärkt auf E-Mobilität, daher läuft nun im Ford-Werk die Verbrenner-Produktion aus. Allerdings: Der Standort ist für E-Autos allein nicht rentabel genug. Fast Tausend Mitarbeiter verlieren kurz vor Weihnachten ihren Job.
Hier das Video:
Es ist ein historischer Moment im saarländischen Ford-Werk. Anfang der Woche ging der letzte Motor von Ford des Modells Focus über das Band. In dem Video, das von Mitarbeitern des Werks aufgenommen wurde, hört man, wie im Hintergrund das Lied „Time so say goodbye“ von Andrea Bocelli und Sarah Brightman läuft. Die Bandarbeiter liegen sich in den Armen, einige haben Taschentücher in der Hand. Viele Menschen in dem Werk verlieren kurz vor Weihnachten ihren Arbeitsplatz.
Elektro-Strategie kostet tausende Arbeitsstellen
Alleine Ford streicht fast 3.000 Stellen in Deutschland. Dabei ist das bei weitem nicht alles. Audi und Volkswagen wollen bis 2029 fast achttausend Stellen abbauen, um Kosten zu reduzieren. Auch die Volkswagengruppe, zu der Audi gehört, begründet ihren Stellenabbau mit einem „klaren Nachfragerückgang bei Batterie-E-Autos“. Mercedes plant ebenso fast viertausend deutsche Arbeitsstellen abzubauen, die Begründung dafür lautet ähnlich wie bei den anderen großen Autofirmen.

Ex-Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne)
Zu den zentralen Befürwortern einer stark auf Elektromobilität ausgerichteten Industriepolitik gehörten der ehemalige Klima- und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sowie Organe der Europäischen Union. Mit Maßnahmen wie dem geplanten Verbrenner-Verbot und entsprechenden regulatorischen Vorgaben setzten sie Rahmenbedingungen, die für die Automobilhersteller einen tiefgreifenden und teils schwer kalkulierbaren Strukturwandel auslösten. Hinzu kommen viel günstigere Elektro-Alternativen aus dem Ausland und ein schleppender Ausbau von Infrastruktur für die Elektro-Fahrzeuge.
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