„Wir brauchen eine gerechte Verteilung“: Unternehmer lachen empört über Bärbel Bas!
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Schon wieder Geraune bei einem Auftritt von Sozialministerin Bärbel Bas!
Bei ihrem Auftritt beim Tag des Familienunternehmens der Stiftung Familienunternehmen und Politik stellte sich die Ministerin den Fragen der Wirtschaftsvertreter. Und sie gerät in Widersprüche. „Wir wollen, dass Unternehmen im Bestand erstens bleiben, aber dass sie auch weiter investieren“, sagte Bas am Freitagmittag.
„Warum belasten Sie dann den Bestand?“, wollte Moderatorin Dagmar Rosenfeld wissen. Sehen Sie hier die Antwort im Video:
„Die Belastung bleibt, zieht sich nur über Jahre, weil wir natürlich auch eine Verteilung wollen. Wir brauchen eine gerechte Verteilung“, sagt Bas. Großes Raunen und Gelächter im Saal! „Ja, das war auch nie umstritten“, fügt die SPD-Frau hinzu. „Natürlich wollen wir auch eine andere Verteilung“.
Koalition: „Kriegen wir das hier noch hin oder bricht das auseinander?“
Die Sozialministerin gibt vor den Unternehmern auch zu, wie schwer die Zusammenarbeit in der Koalition sei. Die Bürger haben genauso wie die Unternehmer Zukunftsängste. „Gibt es mich eigentlich morgen noch? Muss ich in die Insolvenz? Das treibt uns doch alle um“, sagt Bas. Jetzt könne man sich als Parteien „noch auseinander treiben“ oder man blicke sich in die Augen. „Kriegen wir das jetzt hier noch hin in dieser Legislatur, oder bricht das hier auseinander?“

Bärbel Bas am Freitagmittag in Berlin
Man könne immer sagen, „die Sozis stören und die bremsen oder was auch immer“. Bärbel Bas gehe es jedoch immer „wirklich um den Ausgleich; das und auch darum, diese Regierung zusammenzuhalten.“
Im Gespräch mit den Familienunternehmern erklärt Bas: „Ich hänge nicht an meinem Posten als Parteivorsitzende.“ Ihr gehe es jetzt wirklich darum, „ob dieses Land demokratisch bleibt oder nicht“. Man müsse den Mut haben, sich mit allen anzulegen. „Und ob ich dann am Ende im Knast lande, weil andere sagen, die muss weg, das Risiko gehe ich ein.“
„Wenn Sie so weitermachen, wie Sie es jetzt machen, kriegen Sie von mir Null“
In der Fragerunde wurde Bärbel Bas von Bau-Unternehmerin Isabel Knauf konfrontiert. „Bei 20 bis 40 Jahresausschüttungen würden meine Kinder zu einem halben Wert verkaufen müssen, nur um die Erbschaftssteuer zu bezahlen“, moniert Knauf. Sie fragt die Ministerin: „Was hat der Staat davon, dass meine Kinder enteignet werden?“
Knauf weiter: „Sie zwingen mich jetzt dazu, meinem elfjährigen Kind meine Anteile zu übertragen. Ich bereite gerade alles vor. Wenn Sie so weitermachen, wie Sie es jetzt machen, kriegen Sie von mir Null. Dann werde ich meinem 11-Jährigen mein Vermögen jetzt geben.“
Unternehmer lachten schon einmal über Bas
Auch am 25. November 2025 wurde Sozialministerin Baas beim Deutschen Arbeitgebertag auf offener Bühne für ihre Worte ausgelacht. Bas argumentierte damals, das Rentenpaket belaste die Beitragszahler nicht, weil es steuerfinanziert sei. Bärbel Bas freute sich danach in einem Parteivideo, dass sie den Unternehmern „so richtig einen reingekoffert“ habe.
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